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weisverfahrens darin bestehen, daß 565000 Dollar an
Lobbyisten ausgezahlt worden sind; die Verfügung über
die übrigen 335 000 Dollar bleibt nach dem vorgebrachten
Beweismaterial zweifelhaft!)‘“. Russel Sage war zu dieser
Zeit Präsident der Pacific-Mail-Steamship-Company; er
wurde herbeigeschleppt, um Zeugnis abzulegen, und er tat
dies mit sehr beleidigter Miene. Er leugnete, daß er zu der
Zeit, als die Subsidien gewährt wurden, mit der Gesellschaft
in Verbindung gestanden habe, und behauptete, daß er von den
in Rede stehenden Bestechungen nichts wisse. Wenn wir sein
Wort hinnehmen sollen, daß er bei den Bestechungen nicht
beteiligt war — eine zweifelhafte Annahme, da er in anderen
Angelegenheiten erwiesenermaßen ein Meineidiger war?) —,
dann bestand seine Handlungsweise wahrscheinlich darin,
zu warten, bis die 5 Millionen Dollar Subsidien bewilligt
worden waren, und die Angelegenheiten dann so zu führen,
4aß er sie in seine Gewalt bekam. Ohne Zweifel wußte er
sehr wohl von der Bestechung, und es ist eine glaubliche
Annahme, daß er Lockwood dazu getrieben hatte, die Klage
einzubringen, um allgemeine Verwirrung und Mißtrauen
hervorzurufen und die herrschende Clique zu stürzen.
Auf alle Fälle, bei jedem Wenn und Aber, war die Pacific-
Mail-Steamship-Company mit ihren großen Subsidien, die
sie durch Bestechung erlangt hatte, vorhanden, und Sage
war im Jahre 1873 von allenı das Haupt. Soweit die Per-
sönlichkeiten der Bestecher und Bestochenen in Betracht
kamen, behauptete die Kommission, nichts zu wissen. Ein
Lobbyist, Richard B. Irwin, sagte aus, daß er 750000 Dollar
an „andere Personen“) ausgezahlt habe, aber wer jene Per-
sonen seien, das behauptete die Kommission nicht zu wissen;
sie habe, um dies herauszufinden, alle „Hilfsquellen er-
1) Ebenda 5. 18.
#) Jahrelang schwor Sage, daß sein steuerbares Privateigentum 2 Millionen Dollar
nicht übersteige, und selbst von dieser Summe wünschte er, daß sie herabgesetzt
oder in den Steuerbüchern gelöscht würde. Nach seinem Tode suchte die Steuer-
behörde der Stadt New York Steuern von wenigstens 50 Millionen Dollar persön-
lichen, von. seiner Witwe geerbten Eigentums festzusetzen; die Höhe der Ein-
schätzung wurde aber sehr herabgesetzt, als sein Testamentsvollstrecker bewies, daß
10 Millionen Dollar von Sages Vermögen in nicht versteuerbaren Papieren angelegt
seien,
3) House Report, No. 269 usw., 1874—1875, 2, 123: