fullscreen: Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

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1. Monat 
778o/o 
Unkosten 
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* 3 J 
Im Anschluß an die vorhergehende Vergleichsreehnung soll 
die Berechnung eines angemessenen Kaufpreises für ein 
angrenzendes Grundstück gezeigt werden, das die Fabrik zwecks 
Neubaues einer Maschinenwerkstätte erwerben will 
(1917). Das Grundstück hat laut Katasterauszug eine Fläche von 
11144 qm; bei einer Bebauung nach dem festgesetzten Fluchtlinien 
plan muß ein Geländestreifen von 2139 qm als Straßenland abge 
treten werden, sonstige bauliche Beschränkungen hinsichtlich der 
Flächenausnutzung, abgesehen von baupolizeilichen Vorschriften, be 
stehen nicht. 
( 
I. Berechnung des Ertrags wertes. Nach den zur Zeit 
des beabsichtigten Erwerbes in Frage kommenden Verhältnissen 
(1917) ist die für die Abschätzung des Wertes in Frage kommende 
günstigste Ausnutzung die Bebauung mit kleinen Wohnungen (2 Zim 
mer, Kammer, Küche, Bad) mit einer Grundfläche von rund 80 qm 
mit Einschluß sämtlicher Nebenräume. Der jährliche Zimmerpreis 
kann mit 250 Mk. für das Jahr eingesetzt werden. Nach Abzug 
des abzutretenden Straßengeländes bleibt eine Fläche von (11144 
-f- 2139 —) 9005 qm. Nach der baupolizeilichen Verordnung der 
betreffenden Stadt gehört das Baugelände zur Bauklasse II, d. h. 
es kann mit 60 o/o und mit 4 bewohnbaren Geschossen bebaut werden. 
Die zulässige Bebauung beträgt somit (9005.06 =) 5403 qni = 
/5403 \ 
( gQ = ) 68 Wohnungen rund in jedem Geschoß, im ganzen 
(68.4 =) 272 Wohnungen = 544 Zimmer einschließlich Neben 
räume. 544 Zimmer zu 250 Mark geben einen Ertragswert von 
Mk. 136 000 
abzüglich 18 o/o Unkosten „ 24 480 
bleiben Mk. 111520. 
Diese Summe mit 5 o/o verzinst und kapitalisiert gibt einen Kapital 
wert des Grundstückes von 2 230400 Mk.
	        
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