Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

XV

wie  (lies  etwa  mit  Hilfe  der  ¡Statistik  für  l>estiiiiinte
  t  alle  versucht  werden  könnte.  I  )ie  der  Erlahrnng
  entnommenen  An^rahen  haben  nämlich  zwar
einen  historischen  Werth,  sind  aber  sonst  schwer  vergleichbar, ­
  da  in  verschiedenen  Zeitmomenten  nicht  nur
die  1  leisverhältnisse,  sondern  auch  andere,  vielleicht
höchst  wichtige  Umstände  sich  geändert  haben  werden;
solche  Daten  können  also  unseren  Voraussetzungen
nicht  ents])iechen.  Ueberdies  müsste  eine  Formel,
die  dei  Wiiklichkeit  ^enü^en  wollte,  so  unklar  und
vei  wickelt  ansfallen,  als  es  die  Wirklichkeit  selbst  ist.
Wii  haben  nun  zunächst  im  ersten  Kapitel  die
Herstellungskosten  und  die  Nützlichkeit  durch  je  eine
Km  ve  daigestellt  und  die  Heziehun^  klar  zu  machen
^,csucht,  die  unter  ifcnau  testj(cstcllten  Voraussetzungen
zwischen  Nützlichkeit  und  Nachfrage,  sowie  zwischen
Kosten  und  An^rebot  besteht.  Die  Abhängigkeit  des
Freises  von  Angebot  und  Nachfrage  lässt  sich  dann
leicht  verfolgen.  Unsere  Kurven  unterscheiden  sieh
«Chon  durch  die  zu  Grunde  ^rde^ten  Koordinaten  von
Jenen  unserer  Vor^än^er,  daher  auch  alles,  was  sich
auf  die  Form  und  den  Hau  dieser  Kurven  bezieht,  in
früheren  Arbeiten  keine  Stütze  findet.  Nur  Eaunhai ­
  dt  hat  eine  auf  dieselben  Koordinatim  bezogene
Nützliehkeitskurve  —  die  Nützlichkeit  selbst  wurde
«ehon  von  Du  pu  iE)  ebenso  definirt,  wie  von  uns—;

')  hi  mesure  de  l’utilité  des  truvuux  publies,  pur  M  Oupuit.
Auuub's  des  |M)uts  et  eliaussées,  IHM.
            
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