Full text : Die Theorie des Geldes

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Gcldmcuíje  und  Waarenpreise.
ln  keinem  der  beiden  Fälle  erzeugt  der  Ueberfluss
an  INuten  eine  Naehfrage  nach  Waaren  oder  erleidet  der
Stand  der  Waarenpreise  oder  der  Werth  des  Geldes  in
dem  betreffenden  Lande  die  allergeringste  V  eränderung,
wie  dies  auch  schon  von  den  Verfechtern  des  „banking
])rincii)le“  zur  Genüge  d  arge  than  worden  ist.

kehrt  bei  Ricardo  und  dessen  Schülern  wieder.  Ja,  Ricardo
sieht  in  dieser,  mit  der  Convertibilät  der  Noten  nach  seiner  Ansicht ­
  verbundenen,  Gefahr  für  die  Bank,  durch  eine  übermässige
A  ermehrung  der  Noten  ihren  ganzen  Baarvorrath  zu  verlieren,
den  einzigen  Schutz  gegen  eine  Zuvielausgabe  von  Noten.  Dagegen ­
  u.  A.  Fullarton  cit.  bei  Tooke,  Geschichte  der  Preise
I.  p.  637:  ,,Ger(ith  ein  (grösserer  llelrag  von  Hunknolen  in  die
Hände  eines  Individuums,  als  es  gerade  gebrauchen  kann,  so  seht  es
sie  nicht  bei  der  Hank  gegen  Gold  um,  wenn  es  nicht  etwa  Buarschuften
  ausj'ühren  will;  sondern  es  hinterlegt  sie  bei  seinem
II  a  nq  Hier,  der  sie  vermuthlich  der  Bank  of  England  übersendet
und  sich  den  Betrag  dort  gutschreiben  lässt.**  „Dieser  Biickßuss  ist
der  grosse  liegulator  für  die  Lundesvaluta  im  Inlande,  durch  dessen
.dufrechthallung,  trotz  aller  Gefahren  und  Versuchungen,  während
dei  Dauer  der  Bankbeschränkung,  das  Geldsijstem  unseres  Staates  vor
dein  gänzlichen  Schiffbruch  und  der  Entwerthung  bewahrt  worden  ist,
welche  auf  dem  testlande  einen  jeden  Staat  mit  Papiergeld  zu  Grunde
lichtete.**  Und  Tooke  selbst  pag.  640:  „Der  Bückjluss  geschieht
hauptsächlich  auf  zwei  IVegen  :  durch  Einzahlung  des  überschüssigen ­
  Betrags  an  einen  Banquier  auf  Dep  osj  tenca ­
  n  to,  tulcr  durch  U  ledereinlösung  der  Enterpfänder,  auf  welche
der  I  orschuss  empfangen  worden  ist.**
            
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