Full text : Die Theorie des Geldes

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Capitel  V.

Die  vorstehende  Argumentation  scheint  mir  auf
ziemlich  schwachen  Füssen  zu  stehen.
Zwischen  dem  Staatspapiergeld  und  den  Banknoten ­
  ist,  meines  Erachtens,  was  die  Art  der  Emission
betriflt  kein  so  wesentlicher  oder  bedeutungsvoller  Unterschied, ­
  als  hier  angenommen  wird.  Auch  die  Emission ­
  von  Staatspapiergeld  erfolgt  so  gut  wie  die  Emission ­
  von  Banknoten  nur  auf  Grund  und  nach  Maassgabe ­
  eines  bestimmten  Bedarfs:  In  dem  einen  Falle  ist
es  eben  der  Staat,  der  Zahlungen  zu  machen  hat,  in
dem  anderen  Falle  sind  es  die  Bankkunden,  welche
Zahlungen  zu  machen  haben,  so  dass  also  der  einzige
Unterschied  dabei  der  ist,  dass  in  dem  einen  Falle  der
Geldbedürftige  sich  das  repräsentative  Zablmittel,  welches ­
  ilmi  das  mangelnde  Metallgeld  ersetzt  oder  ersetzen
soll,  selbst  fabricirt,  während  in  dem  andern  Falle  sieb
der  Geldbedürftige  zu  diesem  Zweck  an  eine  Bank

Law,  a.  a.  O.:  ,,/>«  comission  délivrant  toutes  tes  sommes  demandées ­
  et  reprenant  toutes  tes  sommes  rapportées,  ce  papier-monnaie ­
  conservera  sa  valeur,  et  nous  aurons  toujours  autant
de  numéraire  que  nous  en  aurons  besoin,  ou  que  nous
pourrons  en  employer,  mais  jamais  au  delà.“  (p.  497).
,,La  quantité  de  ce  papier  croissant  en  raison  de  ta  demande,  et  damnant ­
  à  mesure  que  la  demande  diminue,  il  eonservera  sa  valeur.“
(p.  502).
Vgl.  ferner  auch  Stewart,  B.  IV,  1*.  2,  Ch.  12.
            
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