Full text : Die Theorie des Geldes

143

Geldmenge  und  Waarenpreise.
wendet.  Dies  hindert  aber  nicht,  dass  in  beiden  Fällen,
also  auch  bei  den  Banknoten,  schliesslich,  in  einem  bestimmten ­
  Momente,  möglicherweise  mehr  Papier  im  Umlaufe ­
  ist,  als  man  wirklich  benöthigt.  Denn,  wenn  von
einer  übermässigen  Vermehrung  oder  von  einem  Ueberfluss
  an  Papiergeld  oder  Banknoten  die  Rede  ist,  so  handelt ­
  es  sich  dabei  doch  nicht  blos  um  diejenigen  Personen,
mit  Rücksicht  auf  deren  unmittelbares  Zahlungsbedürfniss
  das  Papiergeld  oder  die  Noten  ursprünglich  emittirt
  wurden,  d.  h.  in  dem  einen  Falle  die  Regierung,
in  dem  andern  Falle  die  Bankkunden,  sondern  offenbar
auch  um  diejenigen,  welche  später  gewissermassen  rein
zufällig,  d.  h.  im  Einnabmeweg,  nicht  im  Wege  des
Kredits,  in  den  Besitz  des  Papiers  gelangt  sind,  und
ihrerseits  nunmehr  vielleicht  weniger  Zahlungen  zu  bewerkstelligen ­
  haben,  oder  Geld  bedürfen,  als  sich  Papier
  in  ihren  Kassen  angesammelt  hat.  Ebenso,  wie
möglicherweise  schon  bei  den  Lieferanten  des  Staates, ­
  die  das  Papiergeld  ans  erster  Hand  empfangen  haben, ­
  sich  ein  üeberfluss  an  Papiergeld  fühlbar  machen
oder  sich  das  i^apiergeld  gewissermassen  stauen  kann,
ebenso  kann  auch  schon  bei  denjenigen  Personen,
welche-  zuerst  von  den  Bankkunden  die  Noten  an  Zahlungsstatt ­
  erhalten  haben,  möglicherweise  ein  Ueberfluss
an  Noten  hervortreten.  Ebenso  liegt  auch  in  der  Mög-
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.