32) J. Law, Consid. sur le numéraire et le commerce (er
Capitel III.
Geld und Kapital.
Ehemals war man der Ansicht, dass Handel und
Gewerbileiss einfach von der Menge des vorhandenen
Geldes abhänge und dass man daher, um den Handel
und Gewerbileiss eines Landes in Aufschwung zu
bringen, nur die Menge des Geldes daselbst zu vermehren
brauche, was am einfachsten vermittelst des
Kredits oder der Errichtung von Banken und der Emission
von Papiergeld geschehe. M. a. W. man identilicirte
ohne Weiteres Geld und Kapital, sah in jeder
Geld Vermehrung eine Kapital vermehrung und behandelte
jeden Mangel an Kapital als einen Mangel an Geld.
Seit A. Smith ist diese Theorie, als deren klassischer
Vertreter der Schotte John Lawzu be-