fullscreen: Wirtschaft als Leben

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,Die Herrschaft des Wortes“, 
und Herrschen. Damit wäre die Sache von Grund aus verwirrt Im 
Geschehen, dessen Zusammenhalt als X erfaßbar wird, sind vom Boden 
des Erlebens aus unter Umständen auch vielfach Zusammenhänge wach, 
dem Werben gemäß. Die Formel X selbst jedoch ist nur mit der 
Formel Werten näher verwandt. Sie stellt imZuständlichen dar, 
als ein Zusammenhalt, was die Formel Werten im Erlebten bedeutet, 
im Sinne einer Art, wie bestimmte Handlungen Zusammenhängen. In 
diesem bedächtigen Sinne darf man das X als eine Oberstufe des 
Wertens ansehen. Den Aufstieg von dem Werten zum Zusammen 
halte X kann man sich am persönlichen Gebaren deutlich 
machen, das da und dort betätigt würde. Nicht mehr von Handlung 
zu Handlung wird über den Vorzug in der Erfüllung entschieden, nicht 
ein schlichter Abgleich vom einen zum anderen Streben geht vor 
sich; es geschieht vielmehr sofort in jener Runde herum, über die 
schon im Geiste der Gesellung entschieden ist, daß man 
alle Dauerstreben ins rechte Verhältnis zueinander 
setzt, was ihre Erfüllung anlangt. Es ist kein fortgesetztes 
Werten, sondern ein von Haus gedrungen und in Einheit vollzogener 
Ausgleich. Die Verwandtschaft zum Werten liegt vor allem darin, 
daß auch hier dem einzelnen Dauerstreben nur zugebilligt wird, was sich 
mit der Rücksicht auf die anderen, hier aber gleich auf alle anderen 
verträgt. Dieser Ausgleich ist übrigens klar genug ein solcher, der nie 
eigentlich zur Ruhe kommt. Es ist das nämliche wie bei der Formel 
Gesellen: auch dort wird man das Gleichgewicht unablässig, selbst 
über Störungen hinüber, zu bewahren suchen. Dieses Gebaren 
muß zunächst einmal im richtigen Gange sein; auch dann aber läuft 
es weiter, in stetem Wandel. Eine Andauer, die erstens damit im 
Einklänge steht, daß auch die Hergänge, die sich in diesen höheren 
Formeln ausprägen, beharren: Geschehen wälzt sich in entsprechender 
Gliederung stetig durch die Zeit! Zweitens ist die ewige Unruhe, die 
hinter diesen Formeln wach bleibt, schon mit ihrem Bezug zu dem 
schöpferischen Begriffe gegeben; auch der muß ja im ewigen 
Wandel beharren, weil sich sein Weiterdenken nicht vom Fortbestehen 
des Gebildes trennen läßt. Wenn diese Formeln das Skelett des 
schöpferischen Begriffes auslösen, so trifft dies deshalb im Wesen zu, 
weil sie nur im allgemeinen auf „einen“ Ausgleich, auf „ein“ Gleich 
gewicht Bezug nehmen. Alle Einzelheiten, mit denen erst der Wandel 
in beidem vorliegt, bleiben ja grundsätzlich in der Schwebe. Als solcher 
ist der Ausgleich, und als solches auch das Gleichgewicht aber- das 
Verharrende, solange nicht mit dem schöpferischen Begriffe auch dem 
Gebilde der Atem ausgeht.
	        
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