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Christiansund — Cincinnati.
burg); (1875) 11,766 Einw. Deutsches
Konsulat (Amtsbezirk: das Amt Lister
und Mandai); Filialafd. as Norges Bank,
Christiansands Sparbank. — Bedeutende
Fischerei und Handel. 1878 wertete die
Einfuhr (Roggen, Bntter, Kaffee re.) 3,9
Mill., die Ausfuhr (Holz, Papier rc.) 2,2
Mill.Mk. Es liefen 1878 ein: 736 Schisse
von 167,888 Ton., aus: 756 Schiffe
von 162,991 T. 1879 verkehrten hier 35
deutsche Schiffe von 2564 T-Christiansund,
Seestadt im norweg.
Amt Rvmödal mit vorzüglichem Hafen,
Station der Bergenske og Nordenfjeldske
Dampskibselskab und R. Sloman (Hamburg);
(1875) 7600 Einw. Deutsches Vicekonsulat
(Zollstättedistrikt: C.); Sparebank
Afdeln., Throndhjem Privatbank Filiale.
— 1878 : Wert der Einfuhr (Salze,
Roggen rc.) 1,2 Mill. Mk., davon deutsch
432,156 m.; bcc Bugs# 13,8 ^».99^.
(11 Mill. Mk. Klippfisch), davon deutsch
2,21 Mill. Mk. 1879 liefen 4 deutsche
Schiffe von 408 Ton. ein.
Christincstad, s. Kristiucstad.
Cyulum, s. Afghanistan.
Crenfuegos, Hafenstadt an der Sndküste
der spanisch-wcstind. Insel Cuba,
Station der Dampferliuie Fletcher and
Co. (Liverpool); 2500 Eiillv. Deutsches
Vicekoilsulat. Ausfuhr von Zucker, meist
nach den Vereinigten Staaten, Mahagouiund
Cedernholz und Tabak nach Europa.
1879 liefen 380 Schiffe (40 Dampfer) mit
141,165 Ton. ein, darunter ein deutsches.
CimbriShamn, Hafenplatz im südl.
Schweden, im O. von Pst ad; 1600 Einw.
Deutsche Konsularageutur; Skäucö Enskilde
Banks Afdeln. Kontor.
Cinrinnatitspr. sstnnssinnstl), Hauptstadt
der Grafschaft Hamilton im nordamerikan.
Staat Ohio, am Ohiofluß; (isso) 255,708,
mit den Vorstädten Covington und Newport
ca. 300,000 Einw., davon 50,000
Deutsche (man zählt 20 evangel, deutsche
Gemeinden, 12 kathol. deutsche Kirchen,
15,000 deutsche Juden ; die deutscheSprache
ist in den Schulen obligatorisch). Deutsches
Berusskonsulat (Amtsbezirk: Indiana,
Ohio, Kentucky, Westvirginia und Michigan).
— Als Fabrikstadt nimmt C.
nach Philadelphia und New Pork die erste
Stelle ein. Die Hauptrichtuugen sind vertreten
in der Lebensmittel -, Stärke -, Tabak-,
Kleider- und Möbclfabrikation.
Es waren 1879:
Anzahl der Fabriken. . . 5272
Kapital (Mark, 230036860
Wert des Grundeigentums (Mark) 180982 748
Zahl der Arbeiter 07145
Wert der Produkte (Mark). . . 554944060
Hauptsächlichste Fabrikationsgegcuständc
(Wert in Millionen Mark):
Geistige Getränke 98,i Bekleidung . . 47,o
Lebensmittel. . 88, i Leder .... 35,3
Eisen .... 58,0 Seife, Lichte,
Holz 51,7 Öle. . . . 34,i
ferner: Druckerei, Papier, Tabak, Chemikalien,
Metalle (andre als Eisen, Wagen,
Eisenbahnwaggons), Stein und Thon
in Wertcil von 19,8-9,5 Mill. Mk. Es
wurden hier 1879: 623,584 Schweine im
Wert vonA.9,1 Mill.Mk. geschlachtet; in
C. und Umgegend wllrdcn 86 Mill. Lit.
Whiskey im Wert von 88,i Mill. Doll,
destilliert und 58,5 Mill. L. Brauiltwcin
verarbeitet, auf welche eine Steuer von
44 Mill. Mk. gezahlt wurde. Die hiesigen
Tabakfabriken lieferten 98,389,000
Cigarren und Cigaretten, und für 35,3
Mill. Mk. Tabak wilrde eingeführt. Die
Brauereien, sämtlich in den Händen von
Deutschen, produzierten 846 Mill. Lit. im
Wert von 18,8 Mill. Doll. In 34 Papierfabriken
wurden 24 Mill, kg zum Wert
von 11,4 Mill. Mk. fabriziert. — Der
großartige Handel wird in erster Linie
durch den Ohio vermittelt. Die Haupthäfen,
mit welchen direkter Dampfbootverkehr
stattfindet, sind: Pittsburg, Louisville,
St. Louis, Memphis und New
Orleans. Der Fluß ist aber im Winter
oft längere Zeit zugefroren. Die hier
mündenden Kanäle: Erie-Ohiokanal und
Miainikanal haben für den Handel geringe
Bedeutung. Dagegen sind dieEiseubahnen
wichtig, deren hier 14 münden.
Durch die hohen Schutzzölle ist die Einfuhr
fremder Waren sehr erschwert, doch
gestattet die Errichtung einer besondern
Zollabfertigungsstelle direkte Versendung
hierher. Nur geistige Getränke sind ausgeschlossen.
Vom Ausland kamen 1878
bis 1879 Waren im Wert von 3,85 Mill.
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