Full text : Lexikon der Handelsgeographie

Porto  Ferrajo  —  Portugal  (Areal,  Bevölkerung).

397

führt  über  São  Leopoldo  nach  Neuhamburg. ­
  DieEittfuhr  (jährlich  11  Mill.  Mk.)
wird  fast  nur  durch  deutsche  Firmen  vermittelt. ­
  Ausfuhrartikel  sind:  Tabak(1879:
1,704,900  kg),  Mate  und  Produkte  des
Ackerbaus  und  der  Viehzucht.  1880  liefen
-0  deutsche  Schiffe  ein,  18  aus.
Porto  Ferrajo,  Hauptstadt  der  Insel
Elba,  an  der  Nordküste,  Station  der  Dampfer ­
  der  Società  Rubattiuo  (Genua);
6000  Einw.  Deutsche  Konsularageutur;
Thuufischfaug,  Ausfuhr  von  Eisenerzen
Ustd  Salz.  Schiffsverkehr  1875:  2330
Schiffe  mit  76,450  Ton.
Port  of  Spain  (spr.  pohrt  of  sspchn),
Hauptstadt  und  Hafen  der  britisch-westìud.
  Insel  Trinidad,  auf  der  nördlichen
Westküste,  am  Golf  von  Paria;  Station
der  Dampferlinien  :  Comp,  generale  transatlantique, ­
  Harrison-Liuie  (Liverpool),
Royal  Mail  Steam  Packet  Co.,  Westindia
and  Pacific  Steanlship  Co.  ;  (i879>  22,000
Einw.  Deutsches  Konsulat  für  die  Insel
Trinidad;  Colonial  Bank.  Außer  den
Produkten  von  Trinidad  (s.  d.)  werden
die  der  Orinokohäfen  von  hier  ausgeführt.
Partorirò,  f.  Puerto  Rico.
Porto  Santo  Stefano,  Hafenstadt  in
der  ital.  Provinz  Toscana,  Station  der
Dampferlinien  Florio  u.  Ko.  unb  Società
Rubattiuo.  Deutsche  Konsularageutur
(ressortiert  von  Livorno).
PortSaid,  Hafenstadt  im  nordöstlichen
Ägypten,  am  Mittelländischen  Meer,  dem
Nordende  des  Suezkanals;  Station  der
Dampferliuicn:  Österreich.-Ungar.  Lloyd,
Rufs.  Dampfschiffahrtsges.  (Odessa),  Messageries ­
  maritimes,  Nieder!.  Dampfschiffges.,
  Peninsular  and  Oriental  Co.,  Società ­
  Rubattiuo  u.a.  ;  (m5)  12,000  Einw.
Deutsches  Konsulat;  Banque  Ottomane,
Credit  Lyonnais.  1879  liefen  ein:  1885
Schiffe  (1838  Dampfer)  von  2,263,692
Ton.,  davon  im  Lokalverkehr  408  Schiffe
(362  Barnier)  Do»  363,857  I.  %í.
Suezkanal.
Portsmouth  (spr.  pührtsmöth),  Seestadt
in  der  engl.  Grafschaft  Southampton,  mit
ausgezeichnetem  Hafen  (Kriegshafeu)  ;
087g)  131,821  Einw.  Als  Handelshafen
ist  P.  aber  von  ganz  untergeordneter  Bedeutung; ­
  es  besitzt  300  Seeschiffe  von

20,000  Ton.  Gehalt  und  fiihrte  1879  für
4,508,340  Mk.  Ware  ein,  aber  nur  für
180,740  Mk.  britischeProdukte  aus.  1879
verkehrten  hier  25  deutsche  Schiffe.
Port  Stanley  (spr.  Ostimi),  Hafenplatz
auf  einer  der  Falklandinseln  (s.  d.).  Deutsches ­
  Konsulat;  Etat,  der  Kosmosdampfer.
Portugal,  konstitutionelles,  in  beiden
Geschlechtern  erbliches  Königreich,  mit  Kolonien
  in  Afrika  und  Asien.  Das  eigentliche ­
  Königreich  besteht  aus  Festland  imb
Inseln  und  zerfällt  adininistrativ  in  21
Distrikte.  Nach  der  Zählung  von  1878  war  :

Länder

Festland
Azoren
Madeira

Zusammen:

Areal
OKU.  QM.

89625
2888
815

02828

1627,7
48.4
14.8

1685,9

Bevölkerung ­


4848551
264352
182221

4745124

Dazu  die  auswärtigen  Besitzungen:

Gebiete

1)  Afrika:
Kapverdische
Inseln  .  .
Guinea  .  .
São  Thome
Principe.  .
Ajuda  ..  .
Angola  .  .
Mosambik.

Jahr

1875
1878
1877
1870
1878
?

Zusammen:
2)  Asien:
JndischeBesitzungen
  .
Macao  rc.
Timor  und
Cambing.

1877
1871

Zusammen:

Insgesamt:

OKU.

8851
69
029
151
35
809400
991150

1806  400

3855
11,75

16300
19667

1828455

QM.

69,94
1,19
16,88
2,75
0,04
14  700,  oo
18  000,  oo

32806,40

60,9:1
0,2

296.00
357.1

33206,1

Bevölkerung ­


90  704
9282
18266
2665
4500
2000000
350000

2557600

444987
77230

300000
822217

3644000

Die  herrschende  Religion  ist  die  katholische; ­
  die  Zahl  der  Protestanten  und  Israeliten ­
  ist  unbedeutend.  Die  Auswanderung ­
  richtet  sich  fast  ausschließlich  nach
Brasilien;  1870  —  74  verließen  durchschnittlich ­
  9365  Personen  das  Land.  Von
fremden  Nationalitäten  sind  bemerkenswert ­
  die  Zigeuner  und  ca.  4000  freie  Neger, ­
  außerdem  viele  Farbige  und  Kreolen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.