Full text : Lexikon der Handelsgeographie

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Rllstfchuk  —  Saar.

»iWNLWL«
CÄA))ikr:  16,200,0003%^.),!.  a.  Dag
plergeld  der  russischen,  zur  Notenausgabe ­
  berechtigten  Kreditbanken  erreichte
1875  mit  2559,i  Mill.Mk.  Nennwert  den
höchsten  Betrag,  welcher  1879  auf  2314,a
JJitls.  Mk.  beruntergegangen  war.
Geld,  Maße  und  Gewichte.  Es
herrscht  reine  Silbcrwährung  (1  Rub.  —
20,732  g  mit  HH8 /iooo  Feingehalt);  die  geprägten ­
  Goldmünzen  unterliegen  dem
Kurswert.  Der  Umlauf  besteht  thatsächlich ­
  ut  Reichsbanknoten  und  Staatöpalnergcld
  mit  Zwangökurs.  so  daß  seht  der
Sllberrubel  im  Verkehr  nicht  mehr  sichtbar ­
  und  nur  im  Ausland,  namentlich  in
Rumänien,  vorhanden  ist.  Was  man
letzt  Silberrubel  nennt,  ist  nichts  an-%
  n(g  Mer,  bag  a&S  SHcMWb
völlig  verdrängt  hat.  Die  Reichskrèditbillete
  (s  oben)  bilden  gegenwärtig  die
herrschende  Valuta,  und  das  Silberlnrant
bat  eul  beträchtliches  Aufgeld  (1875:
™  t  3"  Fuutland  (s.  d.)  herrscht
-ÖOU  —  30  cm;  Saschene  oder  Klafter
=  2,133  m;  Werst  zu  500  Saschenen  —
l,°siG7  km  ;  6,995  Werst  —  1  geogr.  Meile.
Dessiatine  —  1,092  Im;  5,022  Dessjatinen
—  1  QMeile.  Getreidemaß:  der  Tschet-¡uert
  =  209,ooi  Bit.;  suscita,imß:  ber
Wedro  —  12,2989  L.  Gewichte:  das
Pud  zu  40  Pfund  russisch  —  16,38  kg;
dasBerkowelz  (Schisfögetvicht)  —10  Pud;
100  Pfund  russisch  —  40,95  kg.

Rilstschttk  (Rusenk),  Hafenstadt  des
5'llrstcntuinö  Bulgarien,  an  der  Mündung
  des  Loin  in  die  Donau,  Station  der
Bahn  R.-Warna;  (1871)  23,000  Einw.,
darunter  10,800  Türken,  7700  Bulgaren,
1000  Juden,  800  Walachei!  und  Serben,
500  Zigeuner.  400  Westeuropäer.  Deutsches ­
  Konsulat.  Von  Jndustrieprodukten
stud  namentlich  schwarze  Thongefäße  berühmt. ­
  Der  Handel  auf  der  Donau  ist
äußerst  lebhaft;  1878  betrug  die  Einfuhr
7'947,040,  die  Ausfuhr  1,116,320  Mk.
Rybinsk,  Kreisstadt  im  rnss.  Gouvernement ­
  Jaroölaw,  rechts  an  der  Wolga
lind  der  Bahnstrecke  R.-Bolagoyc,  Knotenpunkt ­
  des  großen  russischen  Kanalsystems ­
  zwischenNewa,  Dwina  und  Wolga
(d.  h.  zwischen  dem  Baltischen,  Weißen
und  dem  Kaspischen  u.  Schwarzen  Meer);
(1870)  15,047  Einw.  Ressort  des  deutschen ­
  Konsuls  in  Moskau;  Abteilung  der
Staatsbank,  Filiale  der  Wolga-Kama-Bank;
  Transportgesellschaft  Nadeshda.  Bedeutender ­
  Handelsverkehr  auf  der  Wolga
von  und  nach  Petersburg  mit  Manntakturwaren
  und  Metallsabrikaten  (von  Petersburg ­
  lind  Moskau),  Getreide  aus  den
Wolganiedernngcn,  Lein-  und  Hanfsaat,
Butter,  Talg,  Fischen.  Tabak,  Pottasche,
Salz,  Spiritus,  Häuten,  Wolle,  Eisen,
Holz.  Der  Verkehr  beläuft  sich  auf  ca.
7000  Schiffe  mit  800—1000  Mill,  kg
Ladung  int  Wert  von  96—128  Mill.
Mk.  und  verteilt  sich  ans  acht  Wolgahafen.
Der  Platzhaiidel  setzt  ca.  6V,  Mill.  Mk.
um,  wovon  1,120,000  Mk.  auf  beit  Septembermarkt
  kommen.

S.

Saale,  1)  Sächsische  S.,  entspringt
aus  dem  Fichtelgebirge  und  fällt  nach  364
km  langem  Lauf  südöstlich  von  Barby
links  in  die  Elbe.  Im  obern  Lauf  wird
ne  viel  zum  Flößen  benutzt;  von  Naumburg ­
  ab  ist  sie  durch  Korrektion  und  15
Schleusen  für  Kähne  zu  150-200  Ton.
Aìffbar.  Es  sind  22,5'  «  m  Ketten  gelegt,

gicrungöbeztrkNntcrfranken,  112km  lang,
mundet  bei  Gmünden  in  den  Main.  Sic
i,t  von  Gräfcndorf  15  km  schiffbar.
Saar,  Hauptzufluß  der  Mosel,  246
km  lang,  von  Saargcntünd  abwärts  auf
119  km  schiffbar,  durch  den  64  km  langenSaarkanal
  mit  dem  Rhein-Marnekanal
  verbunden.  An  der  Mündung  ist
sie126mbreit.  Güdingen  Passierten  1878
zu  Thal:  374  beladene  Frachtschiffe  mit
            
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