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Saint-Malo — Saint-Omer.
der Verkehr über die nuil regulierte Missis
sippimündung. Die Ausfuhr nach iiberscei-
scheu Häfen stieg von 19,166 Ton. nt 1875
auf 135,406 T. in 1879, speciell der direkte
Verkehr mit England von 15,667 T. aus
129,243 T., mit Deutschland von 360 auf
690 (1878: 1190) T. Haìlptstapekartlkel
sind: Getreide, Vieh und infolge deö er
leichterten Verkehrs seit 1872 auch Baum
wolle. 1872 wurden erst 36,421 Ballen,
aber 1878 schon 338,340 Ballen einge
bracht. In den 30 Mühlen wurde,l ai,S
2 Miß. lil 1,960,000 FässcrMehl bereitet,
dabei wurden noch 1,300,000 Fässer einge
führt, so daß sich die Gesamtinenge deö in
denHandcl gebrachten Mehls ausò,633,87 ~
Fässer belief. Der Handel mit Schlacht
vieh hat sich enorm gehoben; 1878 wur
den 406,235 Rinder, 168,095 Schafe
und 1,451,634 Schweine geschlachtet und
zum größten Teil verpackt und verschickt.
Fleisch, Schinken und Speck gehen fast aus
schließlich über atlantische Häfen, ebenso
Mehl (1879: 619,093 Fässer), Baumwolle
(214,323 Ballen), Weizen und Mais
nur 152,968, resp. 223,706 hl, dagegen
über New Orleans 1,i Mill., resp. 1,6Mill,
hl ; ferner wurden ausgeführt : 637,977
Pfd. Schmalz, 494,584 Pfd. Talg, 187,656
Pfd. Häute. — Platzgebränche. Man
verkauft Steinkohle für das Bushel von
80 Pfd. Wechselkurse wie New York.
2) S. Senegal.
Saint-Malo (spr. ssäng-malö), Arron-
dissementshauptstadt und Seestadt im
franz. Departement Ille-et-Vilaine, am
Kanal (La Manche) und einer Zweigbahn
der Französischen Westbahn; 0876) 10,061
Einw. Deutsches Konsulat; Handelskam
mer. Warenbörse. Stocksischfang. In den
Hafen liefen 1875 ein: 1098 Seeschiffe
mit 149,181 Ton., aus: 1180 n,it 162,102
T., dazu etwa 600 Küstenfahrer mit
20,000 T. Der bedeutendste Verkehr ist
mit England; dorthin führt man Vieh,
Geflügel, Eier, Butter rc., wahrend Salz,
Holz, Kohlen, Getreide, Fische rc. zur
Etr. Heringen und 2000 Ctr. Thran. _
Saint-Äazaire (spr.sjäna-nasar), Hafen
stadt und Arrondissenleiìtshauptstadt un
franz. Departement Loirc-Jnfêricnre, ans
einem Vorgebirge zwischen dem Atlanti
schen Ocean und dem rechten Ufer der hier
einmündenden Loire, Station der Or-
lèansbahn; 0876) 14,761 Einw. Deutsches
Vicekonsulat. — Der Hafen besteht aus
zwei Bassins, von welchen das eine eine
Fläche von lOVa ha einnimmt,200 Schiffe
aufnehmen kann und von Kais in einer
Ausdehnung von 1650 m eingefaßt ist,
während das zweite Bassin eine Fläche
von 20 ha bedeckt, mit Trockendocks ver
sehen ist und hauptsächlich der Marine
dient. Regelmäßige Dampfervcrbindung
durch die Compagnie générale transatlan
tique besteht mit Belle-Jsle, Lorient, Bor
deaux, Lissabon, Vigo, Cadiz; von hier
laufen Paketboote nach den Antillen,
Cayenne und Mexiko. 1875 liefen 671
Schisse mit 282,542 Ton. ein, 609 Schisse
mit 263,916 T. aus. Dazu kommen
an 420 ein- und ebensoviel ausgelaufene
Küstenfahrzuge mit 40,000 T. 1879 lie
fen hier 23 deutsche Schiffe ein. Einge
führt werden namentlich: Kohle, Holz,
Kaffee, Indigo, Tabak, Dungstofse, Öl
saat, Chinarinde, Baumwollwaren, Reis;
ausgeführt: Gold- und Juwelierarbeiten,
Lederwaren, Schaswollfabrikate, Kleider
und Wäsche, Baumwollwaren, Knöpfe,
Kaffee, Wein, Fische, Butter, Holz, Pa
pier, Eier, Flachs - und Hanfwaren, zu
bereitete Felle, Seidenwaren, Filzhütc rc.
Das Zollamt von S. ist eins der bedeu
tendsten in Frankreich; 1875 kamen zur
»«ass:
won 50 dim. m. iwb 640^00 6tr.
Exportwaren im Wert von 62 Mill. Mk.
Saint-Omer (spr. ssängt-omar), Arron
dissementshauptstadt im franz. Departe
ment Pas de Calais, am Zusammenfluß
der schiffbaren Aa und des Neuffossekanalö
und an der Eisenbahn von Lille nach Ca
lais; 0876) 21,404 Einw. Ressort des deut
schen Konsuls in Dünkirchen. Bedeutende
Fabrikthätigkcit, namentlich Woll- und
Baumwollspinnerei, Zwirnerei und Fabri
kation von Stickereien, Tuch, Posamenten,
Tabak (besonders der als »S.« bekannte
Schnupftabak). Handel mit Getreide,
Wein, Flachs, Öl, Torf, Kohlen,Bier,Ta
bak, Eiern, Geflügel, Obst und Spitzen.