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Wosnessensk —
merzbank; Transportées. Nadcshda. Handel
mit Getreide, Zucker,Sonnenblumenöl.
WoSnessenvk (Jwanowo-W.), Fabrikstadt
im rnss. Gouvernement Wladimir,
amUwod,das »russische Manchester« ;
(1873) 3289 Einw., dazil 15,000 nicht ansässige
Fabrikarbeiter. Es bestauben 1879 :
35 Kattundruckercien, 8 Bleichereien, 6
Vaumwollwcbcreieu, Eiscngiesterelcu, chemische
Fabriken x. In allen Fabriken arbeiten
130 Dampfkessel mit 45i5 Pferdekräften.
103 Dampfmaschinen nut 1433
Pferdekräften, 71 Druckmaschinen, 22,2o0
Spindeln, 2692 Webstnhle. Als Brennmaterial
wird mir Hol) (jährlich 400,000
cbm zu 32 Mk.) verbraucht. Die Kattunfabriken
produzieren 2—3 Mill. Stück im
Wert von 75—90 Mill. Mk. An Kaliko
(Mitkall) werdeil 1,2 Mill. Stuck im Wert
von 20,8 Mill. Mk. gewebt. Garn wird
bis 690,000 kg versponnen. In den Gießereien
werden 1,804,000 kg Eisen gegossen,
Dampfkessel im Wert von 1,040,000 Mk.
werden angefertigt, ferner Maschinen für
Webereien, Spinnereien, Druckereien. —
Großer Jahrmarkt 14. (26.) Sept.
Wuhu, chines. Traktatshafen in der
Provinz Nganhwui, am Jantsekiang und
durch schiffbare Kanäle mit dem Thee erzengenden
Hinterland verbunden; 40,000
Einw. Seczollamt. Der Wertbetrag deö
Handels mittelst fremder Schiffe betrug
1879: die fremde Nettoeinfuhr 13,» Milt.,
die einheimische 3,6 Mill., die Ausfuhr 3,8
Mill. Mk. 1879 verkehrten hier 1363
Schiffe (1248 Dampfer) von 1,215,833
Ton., davon 12 deutsche von 1482 T.
Württemberg, Königreich in Süddeutschland,
der Größe nach der dritte,
der Einwohnerzahl nach der vierte der
deutschen Bundesstaaten. Als Exklaven
liegen im Badischen und Hohenzollern je
fünf Ortschaften. Der Flächeninhalt ist
19,503,7 qkm (354,28 QM.) mit (isso)
1,970,132 Einw. gegen 1875:1,881,505
Einw. Unter den 1,818,539 Einw. von
1871 gab es: 1,248,860 Protestanten,
553,542 Katholiken, 12,245 Inden. ES
wanderten 1879 ans 1970 Personen. —-Produktion.
Von dem Gcsamtareal
sind 46 Proz. Äcker und Gärten, 18Proz.
Wiesen und Weiden, 31 Proz. Wald.
Württemberg.
Hauptkultnr ist Spelz, dann Hafer,
weniger Gerste, Kartoffeln, Roggen und
Weizen. Getreide wird regelmäßig ausgeführt,
namentlich in die Schweiz und Vorarlberg,
aber auch eingeführt aus Bayern,
Ungarn, Nilßland, Amerika. Bedeutend
ist der Hopfeubau, dem 1878:64521m gewidmet
waren; auch Hanf, Flachs und Olsaaten
werden ansehnlich kultiviert , desgleichen
der Gemüse- und vornehmlich der
Obstbau (vgl. über letzter» Deutschland,
S. 129); Weinberge gab es 1878: 23,366
lin, und der durchschnittliche Ertragbeläuft
sich auf 435,000 hl. Die Waldungen,
590,943 Im, liefern bedeutende Mengen
von Ban-und Nutzholz, Rinde, Samen re.
in den Handel. — Die Viehz äh lung von
1873 ergab: 96.970 Pferde, 946,228 Rinder,
577,290 Schafe, 267,350 Schweine.
Hundczüchtung wird in Leonberg und
Stuttgart mit Erfolg betrieben. — Der
Bergbau lieferte 1879:5796Ton.Eisencrze,'
die Salinen zu Hall, Fricdrichshall,
Wilhelmshall und Sulz 28,621 T.
Kochsalz im Wert von 857,147 Mk. In
drei Eisenhütten wurden 2020 T. Roheisen
rc. erzeugt und 5868 T. (1,487,233
Mk.)Gnßwarcn zweiter Schmelzung nebst
1320 T. (711,440 Mk.) Schmiedeeisen und
Stahl und 178 T.Flußeisenfabrikaten. —
Industrie. Nach der Gewerbczählung
von 1875 gab es 148,679 Hauptbetriebe
mit 286,859 beschäftigten Personen ; 1879
gab cö 1194 feststehende Dampfkessel. Zur
Förderung der Gewerbe und Industrie
besteht in Stuttgart die Centralstclle für
Gewerbe und Handel. Die Industrie ist
eine außerordentlich vielseitige und arbeitet
stark für den Export; als Verlagsplatz
nimmt Stuttgart im S. die Stellung
ein, die Leipzig für Norddcutschland beansprucht.
— M ä r k t c. Flachsmärkte werden
ju Kalw, Welzheim, Tübingen und JSny,
Weltmärkte zu Kirchheim, Heilbronn,
Ulm, Tuttlingen, Stuttgart und Ellwangen
gehalten. — Hauptspeditionsplätze
sind: Heilbronn, Stuttgart, Friedrichshafen,
Ulm. — Die direkte Ausfuhr
Württembergs nach den Vereinigten Staaten
wird für 1879 auf 11,331,642 Mk. angegeben.
Die wichtigstenErportartikel sind:
Korsette, getrocknetes Obst und Nüsse, Far-