Full text : Lexikon der Handelsgeographie

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Belgrad  —  Belize.

Kreditinstitute,  von  welchen  die  Nationalbank ­
  (Banque  nationale),  Banque  de
Belgique,  die  Allgemeine  Gesellschaft  zur
Förderung  der  nationalen  Industrie  (alle
drei  zu  Brüssel),  die  Centralbank  zu  Antwerpen, ­
  die  Brüsseler  Bank,  die  Banken
bie&bcutc,#c,i  sink.
Algique,  bte  Brüsseler  und  Antwerpener
«"Weg  Don  je  24  9R(K.  Wf.
Nationalbank  wurde  2.  Jan.  1851  crvffiict,
  borWß  cms  25  1872  lumtc
Wc  WW  6nbc  l902  bcrBtgat  $)ic
Ņank  rst  auf  Aktien  gegrüiidet,  die  auf  den
Inhaber  und  über  je  1000  Frank  lauten.
Das  Kapital,  zuerst  20  Mill.,  wurde  1872
auf4OMill.Fr.  erhöht.  Die  Noten,  zu  deren ­
  Ausgabe  die  Bank  allein  berechtigt  ist,
und  die  bei  den  Staatskassen  an  Zahlung
angenoninien  werdeii,  besteheii  in  Stücken
^  000,  500,  100,  50,  20  und  5  Fr.
JeKcutf  ist  nicht  beschränkt,  muß  aber
durch  leicht  realisierbare  Werte  repräsentiert ­
  und  zu  Vs  durch  Barbestände  gedeckt
gu  61(14^  3eit  78  sm.  SDlf.  iDie
^ant  hat  eine  Ztveigbank  in  Antwerpen,
Diskontkontore  in  den  bedeutendsten
Städten  des  Landes  und  außerdem  eine
große  Anzahl  von  Agenturen,  besorgt  die
Führung  der  belgischen  Staatskasse  gratis ­
  und  gibt  an  allen  ihren  Bankstellcn
ohne  Berechnung  von  Unkosten  Kreditbriefe ­
  von  mindestens  100  Fr.  Belauf
Zahlbar  an  allen  ihren  Kassen.  Der  Gewinn, ­
  welchen  die  Bank  aus  der  Differenz
zwischen  5  Proz.  Zinsen  und  dem  von  ihr
erhobenen  Zinsfuß  bezieht,  fließt  der
Staatskasse  zu.  Einbehalten  werden  zur
Bildung  des  Reservefonds  15  Proz.  des
d  Proz.  übersteigenden  Gewinns.  —  Das
Şechselrecht  stimmt  im  allgemeinen  mit
dem  französischen  überein,  doch  sind  einige
Lestlminilngen  der  deutschen  Wechselord-?.ung
  entlehnt.  Wechselstenipel  für  inländische ­
  Summen  bis  100Fr.:  10Cent.,  200
500  gr:  25  Gent.,  500-1000  ßr.  :  50
eut.,  1—2000  Fr.  :  1  Fr.,  jede  weitere

ft*  âea"f  so/ort'ge  Zahlung  oder  auf
Ägdiìîng  bei  Sicht.  —  Geld  rc.  Die  belgische ­
  Regierung  trat  der  1865  abgeschlosenen
  sogen,  »lateinischen  Münzkonvenşie
  st?)  verpflichtete,  Silbermünzen  zu  5  Fr.
mir  mt  SBetma  »on  12  %m.  ©tiid
berner  Funffrankstücke  eingestellt.-Die
p,  k  Hauptstadt  und  wichtiger
bcë  ©erbieiL
am  Einfluß  der  Save  in  die  Donau
dampfschlffahrts-  und  der  Österr.  Staatseisenbahn-Gesellschaft.
  -  B.  istSitz  desEinfnhrhandels
  aus  Österreich  und  Deutschland ­
  und  vermittelt  auch  den  größten  Teil
S)frIebWe%TnnmocrM),..
zwischen  Österreich  und  der  Tülkei  wird
großartige  Dimensionetl  annehmen,  wenn
die  geplante  Eisenbahn,  welche  Ungarn  mit
der  Türkei  verbinden  und  dabei  Serbien
durchschneiden  soll,  vollendet  ist.  Die  Industrie ­
  ist  ohne  Belang.  Vgl.  Serbien
Belize  (spr.belihs,  seit  1853  Br  iti  sch  -
H  o  n  d  u  r  a  ö),  brit.  Kolonie  in  Mittelainerika,
  ails  der  Ostküste  der  Halbinsel  Yukatan,
  an  der  Hondnrasbai;  19,585'qkm
(3o5  QM.)  groß  mit  (1877)  26,000  Einw.
(Negern,  Mulatten,Kariben  und  nur  370
Weißen).  Hauptbeschäftigung  der  Einwohiier
  ist  das  Fälleii  von  Mahagoniilnd
  Blauholz  (von  leßterm  importierte
Aanibiirgl879:130,0001*;^.).
1879  der  Wert  der

Einfuhr
Ausfuhr

2,o  Mill.  Mark
4,6  -  a
            
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