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Burton — Cadiz.
Eingeführt werden: Flachs, Stroh, Esparto,
Föhrcnholz, Mais, Baumwollund
Leinsamen. Es verkehrten hier 248
deutsche Schiffe (36 Dampfer), von denen
246 Kohleir ausführten.
Burton (B. upon Trent, spr. bort'n
opônn»), Stadt in der engl. Grafschaft
Stafford, am schiffbaren Trent und der
London and Northwestern-Eisenbahn;
(1870) 20,378 Einw. Die ganze Stadt ist fast
ausschließlich für Brauzwecke eingerichtet.
Hier befinden sich die kolossaleir Fabriken
von Baß, Allsopp, Jude u. a. Allsopp
n. Sohn erzeugen täglich 3300 hl ; Baß
vermaischte 1874 an 800,000hl Mal; und
verbrauchte 29,000 Ctr. Hopfen in der Erzeugung
von 115,000 ìli Bier (davon
Malztare und Konzessionsgebühr: 4 Mill.
Mk.). Das Werk wird durch 26 Dampfmaschinen
von 436 Pferdekräften in Beweisrssi
'uentS auf Eisenbahnen von 8 km Länge.
3.-2üe wird nach allei: Ländern, besonders
«ach Rußland, verschickt.
Burtscheid, Stadt im preuß. Reqierungsbezlrk
Aachen, jetzt fast eine Vorstadt
von Aachen, mit dem es auch eine Handelskammcr^
gemein hat; (isso) 10,991
E»iw. Es liefert auch die gleichen Fabrikerzeugnisse
wie Aachen (s. d.). 1879
wurden an Porto- und Telcgrammgebühren
eingenommen 39,537 Mk., 43%1 Telegramme,
217,854 Briefe, Pakete rc.
empfangen und 708,033 Mk. auf Postanweisungen
ausgezahlt.
Buschir, s. Abuschehr.
C.
Artikel, die unter G vermißt werden, sind unter K nachzuschlagen
Cadiz, Hauptstadt der gleichnamigen
span. Provinz (Andalusien), wichtigste
Seehandelsstadt Spailiens, durch Eisenbahn
Nlit Jeres und Sevilla verbunden;
Station für die Dampfer der Comp. Lavarello
(Genua), Hall-Linie, Lopez u. Ko.
(hier domiziliert), Messageries maritimes,
Ligne Péninsulaire et Algérienne
(Havre), Roca u. Ko. (Barcelona); (is??)
65,028 Einw. Deutsches Konsulat;
Handelskammer; Banco de España Succ. ;
Entrepot.—Die geräumige Bai ist ein sicherer
Zufluchtsort für die Schiffe aller Nationen,
der Hafen indes in steter Versaii-^Müssen,
ìo baß %Iut;ett mit
schiffe von 80Ton. an: Atolo anlege,: können
— Die,kommerzielle Bedeutung von
E. liegt in semer Eigenschaft als Ausfuhren
für den I eres we in (Sherry),
das Salz und die Südfrüchte Niederandatusiens
und als Nmladeplatz für die nach
Sevilla bestimmten Waren. Von demEr-;°"von
Jeresweinen (1877: 2,882,784,
g: 2,304,000 hl) lieferten bicWbm
i; te 3ere8 Vs und Puerto Santa Maria
«¿n Die Hälfte geht nach London, der
st nach New Pork, Havre und andern
meist englischen Häfen. Nach DeutschiPllil
ici Plata und Brasilien, dann nach Schweden
Norwegen, Frankreich und Neufllnd-Citronen,
Mandeln, Korkholz und Blei.
Die Einfuhr besteht vornehmlich in Steinkohle
aus England, Stockfisch aus Norwegen
(1877: 76.500 kg), Bauholz aus
It&ÄÄÄ
Mrlken); ferner kommen, besondersaus
Deutschland: Sprit zum Versetzen und
zur Kräftigung der Jeresweine (1879:
3961 Fässer à ca. 620 Lit., meist Berliner
Fabrikat), Eisen, Spiel- und Lederwaren,
holsteinische Butter, Gold- und
Silberwaren. — C. ist Ausgangspunkt
für die spanische Korrespondenz mit den
Kanarischen Inseln, Antillen, Südainc-SSÄÄw'i
KO- — Schiffsverkehr. 1879 liefen