Full text : Preußisches Landbuch

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ber  Tamnauschen  Stiftung  (s.  b.)  fließen  138  Thlr.  :  Vermögen
1700  Thlr.
Christian  v.  Distelmeyer,
Kurfürstlicher  Kanzler  zu  Berlin,  legirte  (1616)  3000  Thlr.  zu  Stipenbien
  für  brci  Stubirenbe  vom  Abel  aus  ben  v.  Diste  lmey  erschen
unb  v.  Lüberitzschen  Familien,  bemnächst  für  Söhne  Berliner  Einwohner, ­
  vornehmlich  solcher,  bie  im  Dienste  ber  Kirche  unb  ber  Schule
stehen  unb  ber  lutherisch-augsburgischen  Konfession  zugethan  sinb,  auch
für  Söhne  ber  Prebiger  zu  Mahlsborf  unb  Rebensleben.  Die  Stipenbien
  können  auf  brei  Jahre  unb  länger  verliehen  werben.  Das
Kapital  wirb  vom  Magistrat  verwaltet,  unb  von  bicfcm  auch  bas  erste
unb  zweite  Stipenbinm  vergeben.  Collator  bes  brüten  Stipenbii  ist
ber  Stanbesherr  Graf  Lyn  ar  zu  Lübbenau  als  v.  Distelmeyerscher
Descenbent.  Betrag  eines  Stipenbiums  47  Thlr.
Dittrich  sche  Stiftungen  zn  Fürstenau,
begrünbet  von  bem  im  Jahre  1840  bort  verstorbenen  Pfarrer  Ignatz
Dittrich.  Er  wenbete  ben  auf  ben  Gütern  Fürstenau,  Beilau
unb  Ocklitz  (Neumarkt)  lebenben  Armen  katholischer  Konfession  sein
in  Grnnbstttcken  unb  Gelbern  bestehendes  Vermögen  im  Betrage  von
9560  Thlr.  mit  ber  Bestimmung  zu,  baß  {  ber  Revenüen  ben  erwachsenen ­
  Armen  in  monatlichen  Raten,  f  ben  Schulkinbern  zu  Theil
werben  solle.  Von  einem  aufznsammelnben  Kapital  von  500  Thlr.
sollten  bie  Zinsen  einem  armen  katholischen  Schüler  aus  Fürstenau,
welcher  auf  bem  Gymnasium  in  Breslau  sich  bcfmbct;  von  einem  andern ­
  aufzusammelnbenKapital  von  1500  Thlr.  bieZinsen  an  zwei  Alumnen
verabreicht  werben.
Dodendorfer  Stipendium,
à  45  Thlr.  aus  ber  frühern  Kloster  Ber  g  eschen  Verwaltung  herrührenb.
  Die  Verleihung  steht  ber  Regierung  in  Magbeburg  zu.
Döhnhoff,
Rentier  zu  Berlin,  legirte  1849  ber  Stabt  Templin  300  Thlr.,  bereu
Zinsen  alljährlich  an  zwei  Arme  gezahlt  werben  sollen.
Döringscheö  Legat  zn  Weissensee.
Es  besteht  in  200  Thlr.  unb  sinb  bie  Zinsen  zur  Vertheilnng  an  bie
Konventualen  (s.  Konvent  zn  Weiffensee)  bestimmt.
Dörtsche  Stiftung,
von  bem  Kanzlei-Rath  Dört  zu  Brieg  mit  100  Thlr.  zum  Besten  alter
Krieger  begrünbet.
Wilhelm  D  oh  rend  usch,
Rentier  zu  Viersen  (+  1838),  vermachte  im  Jahre  1803  ben  Armen
ber  bortigen  Gemeinbe  ein  Legat  von  21000  Franks,  besten  Zinsen
zu  ihrer  Unterstützung  auf  immer  bienen  sollen.  Später  (1807)  vermachte ­
  er  ben  bortigen  Armen  noch  1018  Thlr.
            
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