Full text : Preußisches Landbuch

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dem  Lande,  Baumschulen,  Fortbildungs-Schulen  für  Handwerker,  Darlehne ­
  an  Landwirthe  rc.  verwendet  werden  sollen.  Nach  dem  Wunsche  des
Berstorbenen  soll  die  ganze  Stiftung  zu  Ehren  seines  Batcrs,  des
Landschafts-Direktors  Frhrn.  v.  Kottwitz  den  Namen  „Karl  Gotthardt ­
  Frhr.  v.  Kottwitzsche  Stiftung"  führen,  die  Verwaltung  derselben ­
  aber  der  Regierung  in  Breslau  gegen  eine  entsprechende  Remuneration ­
  der  dabei  berheiligten  Beamten  zustehen.  Die  Stiftung  hat
unter  dem  30.  August  1861  mit  Verleihung  der  Rechte  einer  juristischen
Person  die  landesherrliche  Genehmigung  erhallen.
Freiin  v.  Kottwitz  sebe  Stiftung  zu  «tedian,
begründet  von  der  1853  in  Breslau  t  Gattin  des  Vorigen,  geb.  von
Haxthausen,  früher  verw.  gewesene  Sack.  Die  Zinsen  von  1000
Thlr.  sollen  der  Wittwe  event,  den  Waisen  eines  Rathes  der  Regierung ­
  zu  Breslau,  und  wenn  etwa  auch  deren  nicht  vorhanden  sein
sollten,  zweien  Wittwen  von  Regierungs-Subalternen  zu  Theil  werden.
Die  Verleihung  steht  der  Regierung  zu,  welche  die  Bedürftigsten  auszuwählen ­
  hat.
v.  Kottwitzsche  Suftnng  zu  Posen.
Ein  Unterstützungs-Fonds  für  wohlthätige  Zwecke  der  Provinz,  verwaltet ­
  von  der  Regierung.
v.  Kottwitzsches  Legat  zu  Krossen.
Das  Kapital  beträgt  750  Thlr.  Die  Zinsen  werden  an  arme  Leute
der  Stadt  Krossen  vertheilt.
v.  Kottwitzsches  Vermächtniß  zu  Nimptsch.
Der  zu  Nimptsch  (1855)  +  Frhr.  v.  Kottwitz  wendete  der  Armen-Kasse
  100  Thlr.  unter  der  Bedingung  zu,  daß  die  Zinsen  davon  zur
Bezahlung  von  Miethe  für  alte  und  schwache  Personen  verwendet  werden ­
  sollen.  _
v.  Kowalsktsche  Stiftung.
Auf  dem  Rittergute  Spitzings  im  Landkreise  Konlgsberg  seit  1832
bestehend,  hat  sic  den  Zweck,  15  Waisenknaben  vom  8  ten  Lebensiahrc
ab  zu  Laudleutcn  und  10  Mädchen  zu  Schaffnerinnen  auszubilden.  Im
Jahre  1852  wurde  damit  eine  Ackerbau-Schule  verbunden,  die  sich  zur
Aufgabe  stellt,  Söhne  armer  Landlcute  aus  dem  Regierungs-Bezirk
Königsberg,  welche  das  17te  Lebensjahr  zurückgelegt  haben,  durch  passenden ­
  landwirthschaftlichen  Unterricht  und  Praktische  Uebung  in  der
zur  Anstalt  gehörenden  Gutswirthschaft  zu  tüchtigen  Wirthschaftern  und
Kämmerern  auszubilden  oder  zur  selbstständigen  Führung  einer  kleinen
Wirthschaft  zu  befähigen.  Die  Bewerbungen  um  Aufnahme  in  die  Anstalt ­
  sind  dem  Kuratorium  oder  dem  Direktor  der  Anstalt  einzureichen.
Die  Anstalt  hat  12  Freistellen,  deren  Inhaber  im  ersten  Jahre  10,
int  zweiten  121,  im  dritten  15  Thlr.  Lohn  erhalten.  Außerdem  finden ­
  6  Penfionaire  Aufnahme,  welche  im  ersten  Jahre  50,  im  zweiten
40,  im  dritten  30  Thlr.  zu  zahlen  haben.
K  ow  alewö  kisches  Stipendium,
1771  von  Christine  Katharine  Ko  walew  ski  mit  1OO0  Thlr.  begrün-
            
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