Full text : Preußisches Landbuch

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Manns  Slist  der  Altstädtischen  Kaufmanns  und  Mälzcndraucr-Zunft  zu
Königsberg.
Eine  alte  auf  dem  Grunde  des  Hospitals  zu  St.  Georg  (s.  d.)  errichtete ­
  Stiftung.

v.  Manteuff  el«  Stiftung.
Im  Jahre  1853  von  dem  Rentier  und  Stadtverordneten  A.  W.  Beggerow
  zu  Kolberg  durch  Schenkung  von  1000  Thlr.  begründet  zur
Erinnerung  an  die  Verdienste  des  damaligen  Minister-Präsidenten
Herrn  v.  Mani  eu  ff  cl.  Die  Stiftung  hat  den  Zweck,  Kolberger  bedürftigen ­
  Bürgern  Krankenpflege  und  Unterstützung  im  Alter,  wie  bel
Arbeitsunfähigkeit  zu  bieten;  die  Mittel  hierzu  sollen  durch  weitere
Beiträge  der  Betheiligten  beschafft  werden,  und  die  Mitgliedschaft  nur
wahrhaft  moralischen  Personen  gestattet  sein.  Vgl.  v.  d.  Osten.

Mardersches  Stipendium  zu  Spandau,
von  dem  Knnstgärtner  Marder  1795  gestiftet.  Das  Kapital  beträgt
2000  Thlr.  Kollator  ist  der  Magistrat.
Gebhard  v.  Marenhol;,

belegte  1622  ein  nnablösliches  Kapital  von  24,000  Thlr.  bei  der  Käm
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aber  sind  zu  Universitäts-Stipendien  (5  à  50,  1  à  80  —hlr.)  bestimmt,
deren  Konferirung  dem  Senior  der  Familie  zusteht;  besondere  Erfordernisse ­
  hinsichtlich  der  Benefiziaten  sind  nicht  vorgeschrieben.

M  arg  graf-Stiftung.
Als  am  1.  April  1862  die  ehemaligen  Schüler  der  Marggrafschen
höheren  Knabenschule  in  Berlin  das  fünfzigjährige  Bestehen  dieser
Schule  feierten,  übergaben  sie  dem  Gründer  derselben  1100  Thlr.  mrt
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lerinnen  ohne  Rücksicht  auf  das  Glaubensbekenntnrß,  wenn  sie  in  Berliner ­
  Privatschulen  unterrichtet  hätten,  und  auch,  wenn  es  die  Mittel
erlaubten,  deren  Hinterbliebene  unterstützt  werden  sollten.  Die  Stiftung ­
  steht  unter  Aufsicht  des  Provinzial-Schul-Kollegiums.  Die  Verleihung ­
  der  Unterstützungen  steht  bei  Lebzeiten  des  Dr.  Marggraf  diefem,
  später  dem  jedesmaligen  Vorsitzenden  des  Vorstands  zu.

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Sie  ist  zur  Feier  der  ersten  glücklichen  Rückkehr  des  Prinzen  Friedrich
Karl  aus  Schleswig  von  dem  Berliner  Komitê  zur  Verpflegung  der
dnrchpassirenden  Verwundeten  mit  500  Thlr.  zur  Aussteuer  von  Töchtern ­
  der  in  dem  dänischen  Kriege  gefallenen  preußischen  Krieger  gewindet. ­
  Die  Frau  Prinzessin  Friedrich  Karl  hat  das  Protektorat  übernommen ­
  und  das  Hofmarschallamt  beg  Prinzen  Friebrich  Karl  mit  der
Verwaltung  desselben  beauftragt.
            
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