Full text : Preußisches Landbuch

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ber  Gesellschaft  Theil  nehmen  zu  lassen.  Dieser  Gewinn-Antheil  soll
zur  Verbesserung  der  Lage  cmeritirter  Lehrer  verwendet  und  nach  Verhaltn^, ­
  wie  jede  Kategorie  sich  bei  der  Gesellschaft  versichern  wird,
zur  Berthe,lung  kommen.  Die  Bertheilung  für  emeritirte  Geistliche
reffortirt  von  dem  Konsistorium,  für  die  emeritirten  Lehrer  von  der  Regle, ­
  ung.  Die  Zahlungen  werden  durch  die  Haupt-Instituten-  und
Kommunalkasse  zu  Potsdam  geleistet.
UnterstütznngS-FondS  für  Hebammen  zu  Berlin
».xssistt  Äfftistösr.»
°us  dessen  Zinsen  an  dortige  Hebammen,  welche  wegen  hohen  Alters
°d-r  Krankheit  nicht  mehr  erwerbsfähig  find.  fortlaufend-  jährliche
Unterstützungen  gezahlt  werden  sollen.  Erwerbsunfähig  gewordene  Hebammen ­
  haben  sich  schriftlich  zu  melden;  das  Polizei-Präsidium  wird
unter  den  Bewerberinnen  diejenigen,  welche  die  Bedürftigsten  und  Würmgstcn
  sind,  zunächst  berücksichtigen.  S.  H  au  ckschen  Unterstützungs-UnterstützungS-Fond«

  für  hülfsbedürftige  Pfarrer  und  Lehrer  im  Reg.  Bezirk
Arnöberg.
Für  beide  Konfessionen  bestimmt,  von  der  Regierung  verwaltet,  hat  er
"n  jährliche  Einnahme  von  352  Thlr.
Unterstützung«  Fonds  für  Hlllfs-Lehrer  und  Lehrerinnen  zu  Berlin,
°n  solchen  Privat-Schulcn  des  Orts,  in  denen  Kinder  für  Rechnung
°er  Kommune  unterrichtet  werden.  Ein  städtischer  Fonds  von  6000
ist  •  slUÖ  à"  Weihnachten  außerordentliche  Gratifikationen  in  der
^e,se  bewilligt  werden,  daß  Lehrer  auf  Höhe  von  30,  Lehrerinnen
ms  zu  15  Thlr.  bedacht  werden.

UnterstützungS-Fond«  für  Schulen  in  den  kleinen  Städten  de«  Reg.-Bezirks
Königsberg.
ist  aus  den  Tranksteuer-Gefällen  der  kleinen  Städte  gebildet  und
m  dem  jetzigen  Zwecke  durch  Kab.-Ordre  vom  16.  Oktober  1817  be-Verwaltet
  wird  er  von  der  Regierung  zu  Königsberg.  Iähr-"che
  Emnahme  541  Thlr.

Unterstütznngs-Fonds  und  Preis-Stiftimg  der  Stadt  Berlin  für  Studirende.
l-7/'ê  Doni  1.  Januar  1836  ab  hatten  die  städtischen  Behörden  voruusig
  auf  5  Jahre  die  Summe  von  600  Thlr.  jährlich  bewilligt,  um
derselben  halbjährlich  Unterstützungen  an  bedürftige  und  würdige
^lud,rende  der  dortigen  Universität  in  Raten  von  25  Thlr.  zu  verhen
  Auf  Veranlassung  der  Feier  des  50  jährigen  Bestehens  der
, IDei f^ät  beschlossen  die  Kommunal-Behörden,  zwei  Stiftungen  zu  ersten, ­
  von  denen  die  eine  300  Thlr.  jährlich  aus  Kommunalmitteln
k ey .  w Ct .  Preisen  für  die  besten  Preisschriften,  welche  von  Studirenden
,u  sàDersität  über  die  zu  diesem  Behufe  von  jeder  der  vier  Fakultäten
Uni  ánden  Preis-Aufgaben  geliefert  werden  würden,  aussetzte,  wäho
  durch  die  andere  Stiftung  der  bisher  aus  städtischen  Mit-'Orruß.
  Landbuch.
            
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