Full text : Preußisches Landbuch

í)stt  ein  Kapital  von  12,000  Thlr.  und  bekommt  die  erforderlichen  Zuschüsse ­
  aus  der  Gemeinde-Kasse.
Brück  he  cosche  Arme-Studenten-Stiftung  zu  Emmrich.
Sre  hat  eine  jährliche  Einnahme  von  440  Thlr.,  welche  zu  Stipendien
sur  arme  Studirende  katholischer  Konfession  verwendet  wird.

Fr.  Brückmann,
Porzellanfabrik-Besitzer  zu  Deutz  schenkte  der  Stadt  im  Jahre  1853
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2000  fnr  bie  liniere  @lnn(^tlmg  be^ibeH.  beWeit  #  Mbei
gegen  eme  jährliche  Vergnügung  von  130  Thlr.  die  Verfügung  über
eln  Zunmer  nnt  zwei  Betten  vor.  Vgl.  Hospital  zu  Deutz.  '
BrttcknerscheS  Stipendium.

Von  dem  Kaufmann  Johann  Samuel  Brückner  zu  Breslau  durch
Schenkung  von  500  Thlr.  im  Jahre  1818  begründet  und  für  einen  in
Breslau  studirenden  hülfsbedürftigen  jungen  Mann  bestimmt.

Brttderschafts-Sterbe-Lade  zu  Essen.
besteht  seit  1800,  hat  340  Mitglieder  und  2350  Thlr.  Vermögen.
Brüder-Berein  in  Berlin  zu  gegenseitiger  Unterstützung
Ein  im  Jahre  1814  von  etwa  32  jungen,  aber  fremden  jüdischen  Kaufleuten ­
  zu  gegenseitigem  Schutze  und  zu  theilnehmender  Fürsorge  in
jcoU)  und  Krankheit  gebildeter  Verein,  welcher  1843  Korporationö-Jiecí)te
  erhielt,  und  dessen  Vorsitzender  zur  Zeit  Leonor  Reichenheim
'st-  ,2>n  Jahr  1820  entstand  ans  der  Mitte  des  Vereins  eine  selbstständig ­
  in  ihren  Fonds  verwaltete  „Wittwen-  und  Waisen-Unterstützungs-Anstalt,"
  und  spater  ein  aus  deu  Frauen  der  Mitglieder  hervorgegangener
  „Frauen-Hülfs-Verein."  Der  Verein  schließt  keinen  Stand  itub
feinen  Glauben  ans;  er  hat  zahlreiche  Mitglieder  und  ein  Vermögen
von  60,300  Thlr.  Lesser  Joras  (t  1864)  legirtc  ihm  10,000  Thlr.
.  freiwilligen  Zeichnungen  znm  Betrage  von  32,000  Thlr.  soll
Cln  eignes  Grundstück  erworben  werden.  (Die  Versammlungen  werden
^ur  Zeit  im  Lokal  der  Gesellschaft  der  Freunde  gehalten).
Brninssche  Stiftung  zu  Emmerich,
l"r  arme  studirende  katholischer  Konfession  und  zur  Unterstützung
armer  Personen.  Jährliche  Einnahme  293  Thlr.
Frau  Brum  bey,
ñeb.  Horch,  Wittwe  (ş  1795)  des  Dr.  Brum  bey,  legirte  a)  dem
i»  î.Is-Werderschen  Gymnasium  zu  Berlin  ein  Kapital,  welches  sich
tiw  1  ^  1850  auf  25,330  Thlr.  belief;  die  Zinsen  werden  zu  Freistļ
  ' c î l  0' r  Äoglinge  des  Gymnasiums  verwendet;  b)  der  Nikolai-  und
Tj^len-Kirche  ein  Kapital,  dessen  Zinsen  an  verschämte  Arme  in
lerteljahrlichen  Raten,  nicht  unter  5  Thlr.  vertheilt  werden  sollen.  Im
            
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