Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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hat.  Dahin  hat  namentlich  die  mit  dem  zweiten  Kaiserreich
entstandene  berühmte  Unternehmung  der  Pereiros  gehört.
Diese  Begründer  des  Crédit  Mobilier  hatten  sich  ursprünglich ­
  zum  Kreise  der  St.  Simonisten  gehalten  und  haben  auch
später  einem  Theil  der  besseren  Ideen  St.  Simons  derartig
gehuldigt,  dass  man  sie  zu  denen  rechnen  muss,  die  aus  den
St.  Simonistischen  Anregungen  die  gesunderen  Gresichtspunkte
dos  Urhebers  bevorzugt  haben.  Im  völligsten  Gegensatz  hiezu ­
  befindet  sich  nun  aber  die  Holle  Enfantins.  Auch  diese
Persönlichkeit  stand  dem  Bankwesen  in  verschiedenen  Beziehungen ­
  nahe;  allein  der  Schwerpunkt  ihrer  Bemühungen  lag
im  Reich  des  religiösen  Affects.  Im  Verein  mit  Bazard,  der
aber  nur  eine  Nebenrolle  spielte,  wurde  die  Abschaffung  des
Erbrechts,  die  Confusion  der  Verhältnisse  zu  den  Frauen,  eine
priesterhafte  sogenannte  Emancipation  des  Fleisches  und  eine
ebenfalls  priesterartig  zu  leitende,  auf  einen  unklaren  Communismus
  auslaufende  Industrie  als  Programm  hingestellt.  Bazard,
der  eine  etwas  bessere,  nämlich  die  polytechnische  Schulbildung ­
  und  eine  revolutionäre  Vergangenheit  hinter  sich  hatte,
wurde  vor  dem  Aeussersten'  der  Tliorlieit  bewahrt,  und  es
blieb  Enfantin  für  den  Gipfel  seiner  religiös  mystischen  und
geschlechtlichen  Abgeschmacktheiten  das  Feld  schliesslich  völlig
frei.  Ehe  es  zu  diesen  letzten  Wendungen  kam,  hatte  man
jedoch  ebenfalls  schon  nachdrücklich  gepredigt.  In  der  Strasse
Monsigny  war  das  Haupfipiartier  der  Familie  oder  des  neuen
Haushalts  aufgeschlagen  worden.  Affiliationen  hatten  auch  in
den  Provinzen  stattgefunden.  Der  „Globe”  war  zum  Journal
der  Secte  geworden.  Unerfahrene  junge  Leute  waren  mehrfach ­
  in  das  Garn  der  Reize  gerathen,  welche  die  theoretische
und  praktische  Behandlung  der  Geschlechtsaugelegenheiten
entwickeln  musste.  Nach  der  Julirevolution  hatte  man  sich
offener  geregt;  aber  die  Herrlichkeit  sollte  mit  der  strafrechtlichen ­
  Verurtheilung  Enfantins  und  einiger  Genossen  enden.
Dies  war  wenigstens  das  Nachspiel,  nachdem  sich  die  Elemente,
die  noch  über  einen  Rest  von  Besinnung  verfügten,  von  Enfantin ­
  getrennt  hatten.  Die  üniformirten  oder  sonst  bunten
Ccrenionien,  die  der  letztere  zu  Menilmontant  mit  seinen  Getreusten ­
  ausführte,  und  welche  die  wirthschaftliche  Arbeit  mit
etwas  Geklingel  in  Scene  setzten  und  aus  der  Cultur  einen
Cultus  machten,  —  diese  noch  dazu  von  Fourier  geborgten
            
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