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als über dem Durchschnitt des Gewöhnlichen verbliebenen
Fassungskräften und Charaktereigenschaften, sondern dem fünf
undzwanzigjährigen Vorsprung und den Vortheilen verdanke,
die ihm die sofortige Einführung in das kaum veröffentlichte
Ricardosche System durch seinen mit dem Urheber befreunde
ten und verkehrenden Vater, sowie überhaupt der väterliche
ausschliessliche Hausunterricht im Gegensatz zu den Hemm
nissen der gemeinen Schulerziehung verschafft habe. Auch
giebt er seine Nationalökonomie selber Preis, indem er nur für
sein Logikbuch auf noch einige Dauer rechnet, während er in
dankenswerther Resignation voraussetzt, dass über die „alte
politische Oekonomie” die socialistischen Gedanken bald völlig
fortgeschritten sein würden. Unter der alten politischen Oeko
nomie versteht er diejenige, welcher Eigenthum und Erbrecht
zu Grunde lägen. Indem er hiemit seine eignen Arbeiten desa-
vouirt und so einen Beitrag zur Selbstkritik der eklektisch
tastenden Art von Volkswirthschaftslehro liefert, hält er auch
mit den Nebeln seiner schwunglosen Zukunftsphantasie nicht
zurück. In dieser unbestimmt halbsocialistischen Richtung, in
welcher eingestandenormaassen seine Frau das Verdienst hatte,
1 m stets voi auszusein und seiner Gedankenträgheit nachzu-
e en, wagt er nun schliesslich gleichsam in seinem ökonomi
schen Testament den Ausspruch, dass einst alle Rohstoffe der
Welt für die Arbeit gemeinsam werden würden. Von den
St. Simonisten habe er die transitorische Natur einer Volkswirth-
schaftslehre erkennen gelernt, die in der Freiheit der Produc
tion und des Austausches das letzte Wort der socialen Ver
besserungen gesprochen zu haben glaube.
Trotz der erwähnten 7 Auflagen der politischen Oekono
mie bemerkt man doch an Mill keine eigentliche Entwicklung.
Die letzte und entscheidende Erklärung dieses Mangels an Be
wegung ist nicht etwa blos in der passiven und mittelmässigen
Geistesart des Autors, sondern auch in der Thatsacho zu suchen'
dass sich dieser Autorberuf als ein völlig künstliches Erzeug-
mss einer verhältnissmässig guten Erziehung an einem von
Natur trägen und unberufenen Gegenstände kennzeichnet. Mit
dem vollendeten 12. Lebensjahre war der Knabe schon mit
mnem väterlichen individuellen Hauscursus der Ricardoschen
Oekonomie bedacht worden, und schon damals stand der Plan
fest, das vermeintlich für Lernende zu schwere Ricardosche