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seinem Lohn zu derartigen Etablissements zu gelangen. Dies
war offenbar unter den vorausgesetzten Umständen die Idee
einer Schöpfung aus Nichts; denn das Nichtige oder völlig
Unerhebliche solcher Ersparungen fällt in die Augen, zumal
wenn die letzteren, wie angenommen, ganz freiwillig sein und
nur in den Oonsumvereinen oder dem Bedürfniss der Yorschussvereine
einen kleinen Anreiz erhalten sollen. Die Erziehung
zum Sparen in den Consumvereinen mag als ein
Stückchen ökonomischer Volkspädagogik hier und da einige
Früchte tragen; mit dem erwachsenen, ja riesenhaft erwachsenen
Problem des Socialismus hat diese Disciplin der Sparkasse,
um nicht zu sagen der Sparbüchse, nichts zu schaffen.
Auf diese Kluft machte Lassalle mit dem vollsten Recht aufmerksam;
aber er stützte sich in der Bekämpfung der von
Herrn Schulze auf Deutschen Boden verpflanzten Mittel auf
das zweideutige Gesetz der Beschränkung des Arbeitslohns auf
das geringste Unterhaltsmaass. Die Vorschuss-, Rohstoff- und
Magazinvereine kämen nur für den Handwerker und das kleine
Capital in Betracht, welches unausweichlich den Formen der
Grossindustrie erliegen müsse, seien also gar nicht für den
Arbeiter berechnet und führten auch übrigens nur einen reaction
är en Kampf gegen die Nothwendigkeiten der ökonomisphen
Capitalconcentration. Die Consumvereine würden aber nur solange
etwas nützen, als sie nicht allgemein geworden wären.
Im letzteren Falle würde nach dem Gesetz des geringsten
Unterhaltsmaasses auch der geringe Vortheil, den sie gewährten,
nicht bei dem Arbeitslohn verbleiben, sondern den Arbeitgebern
anheimfallen. Productivassociationen seien dagegen nur
unter finanzieller Hülfe des Staats im Wege des öffentlichen
Credits durchzuführen. Nach demselben Princip, aus welchem
die staatlichen Zinsgarantien für die Privateisenbahnen hervorgingen,
rechtfertige sich auch die Förderung der grossen Culturaufgabo,
den Arbeiter selbständig zu machen. Im herrschenden
Productionsregimo seien nur wenige Procent der Bevölkerung
in guter Lage; für die Preussischen Zustände in der Mitte des
Jahrhunderts bezeuge die amtliche Statistik, dass 96 Procent
so situirt seien, dass die Bestgestellten an der äussersten Grenze
ein Einkommen von lOOThlr. erreichten, während über / 2 Procent
unter 100 Thlr. verblieben. Eine solche Taxirung des Familienoinkommens
nach Maassgabe der Steuer erinnert uns an ein