Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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^ißder  zugänglich  zu  machen.  Indessen  darf  man  sich,  ungeachtet ­
  des  grade  mit  der  ßevolution  entwickelten  Schutzpiin-Gips,
  die  Zustände  doch  nicht  so  denken,  als  wenn  sie  den  auf
Freimachung  anderer  wirthschaftlicher  Verhältnisse  gerichteten
Herstellungsarten  nicht  schon  günstig  gewesen  wären.  Die
Darlegung  der  Gründe  für  die  (nicht  einmal  ausnahmslos  geforderte) ­
  Zinsfreiheit  ist  daher  bei  Locke  nichts  Ueberraschendes,
  worauf  die  Geschichte  ganz  besondern  Werth  zu  legen
hätte.  Auch  eine  blosse  wenn  auch  rationellere  Befassung  mit
Münzfragen  ist  noch  kein  Umstand,  der  an  sich  und  abgesehen
von  den  wichtigeren  Hülfsvorstellungen  zu  eigentlich  volkswirthschaftlichen
  Ideen  zu  führen  pflegt.  Dennoch  müssen  wir
grade  bei  Locke  ein  paar  Einzelheiten  aus  seinen  kleinen
Schriften  über  Zins  und  Münze  berühren,  um  zu  zeigen,  dass
auch  er  sich  der  mercantilen  Anschauungsweise  keineswegs
entzog,  wie  man  dies  allzu  voreilig  und  ohne  Verstäiidniss  fur
den  Geist  seiner  Arbeiten  behauptet  hat.
Zunächst  wollen  wir  jedoch  jene  Idee  betrachten,  auf  le
schon  oben  hingewiesen  wurde,  und  die  sich  mit  ziemlic  ei
Klarheit,  wenn  auch  mit  wenig  Gonsequenz,  in  einem  natuirechtlichen
  Zusammenhang  (im  Essay  on  civil  goveinmcnt,
1689,  Werke  Bd.  V  1812,  S.  361)  vorfindet  und  dort  die  Rolle
eines  sich  aufdrängenden,  aber  kaum  halb  gewürdigten  Gedankens ­
  spielt.  Wenn  wir  den  Begründer  des  psychologischen
Ideenkriticismus  hier  auf  einem  andern  Gebiet  nicht  ungeschickt ­
  und  nicht  ohne  einigen  Erfolg  vergehen  sehen,  so  ist
dieses  Ergebniss  zu  einem,  grossen  Theil  auf  da^  Maass
Denkvirtuosität  zurüokzuführen,  welches  bei  dem  VerWser  des
.Versuchs  überden  menschlichen  Verstand"  in  keiner  Richung
gdnzlicli  ohne  Wirkungen  bleiben  konnte.  Von  besondeim
Interesse  ist  die  Entwicklung  der  wirthschaftlichen  Vorstellung,
mn  die  es  sich  handelt,  aus  demBedürfniss  einer  naturrechtlichen
Kogründung  des  Eigenthums.  Es  ist  die  Arbeit,  die  auch  schon
von  Locke  als  Rechtfertigungsgrund  des  Eigcnthums  in  .  nrrr.fr
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''wauf  anzusehen,  inwiefern  die  Arbeit  an  ihnen  theilhabo  In
Interesse  seines  Arbeitsprincips,  als  des  vorausgesc  z  on
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  Geschichte  der  Nationalökonomie.  2.  Auflage.
            
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