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Einleitung
Besonders liegt dem Verfasser an einfachster
Formulierung der Grundgedanken. Dabei braucht der
Leser nicht zu fürchten, daß ihm nur ein mehr oder minder
kurzer Extrakt aus allen möglichen Lehren und
Systemen der großen Nationalökonomen vorgesetzt wird.
Was dieses Buch bietet, ist Lelbstbeobachtetes — Erlebtes
und — Erlerntes, geläutert durch das Ztudium
der großen Theoretiker.
The wir zu unserem eigentlichen Thema übergehen,
wuß ferner noch über zwei Punkte Klarheit geschaffen
werden.
^ch habe absichtlich der Forderung der Voraussetzungslosigkeit
der nationalökonomischen Wissenschaft
den beschränkenden 5atz hinzugefügt, „soweit überhaupt
unsere europäische Kultur als etwas Erstrebenswertes
betrachtet wird."
Da die Nationalökonomie die Lehre ist von der
Erzeugung von werten und ihrer gerechtesten und
Zweckmäßigsten Anwendung, so ist es klar, daß es für
Leute, die Bedürfnislosigkeit predigen, denen unsere
ganze moderne Entwickelung mit den stets steigenden
Ansprüchen, dem weltumspannenden Verkehr und
Warenaustausch ein Greuel ist, eine Volkswirtschaftslehre
überhaupt nicht zu geben braucht.
Darüber werde sich jeder im voraus klar: hält
er es für wünschenswert, daß die Niasse unserer Bevölkerung
immer besser genährt, bekleidet, „behaust"
werde, wenn ich den Nusdruck gebrauchen darf, oder
sieht er das Glück der Menschen in Anspruchslosigkeit
und der herunter st immung ihrer Bedürfnisse.
Ts läßt sich wohl darüber streiten, ob nicht manche