Full text : Antike Wirtschaftsgeschichte

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ñus  Natur  und  Geisteswelt.
Jeder  Band  geheftet  ITI.  1.—,  in  Leinwand  gebunden  IN.  1.25.

Funkentelegraphie.  Die  Funkentelegraphie,  von  Gberpoftpraktikanten
h.  Th  urn.  îTTit  53  Illustrationen.  (ITr.  167.)
Nach  einer  Übersicht  über  die  elektrischen  Vorgänge  bei  der  Funkentelegraphie  und  einer
eingehenden  Darstellung  des  Systems  Telefunken  werden  die  für  die  verschiedenen  Anwendungsgebiete
  erforderlichen  einzelnen  Konstruttionstypen  vorgeführt,  (Schiffsstationen,  Landstationen, ­
  Militärstationen  und  solche  für  den  Lisenbahndienst),  wobei  nach  dem  neuesten
Stand  von  Wissenschaft  und  Technik  in  jüngster  Zeit  ausgeführte  Anlagen  beschrieben  werden.
Danach  wird  der  Einfluß  der  Funkentelegraphie  auf  Wirtschaftsverkehr  und  das  Wirtschaftsleben ­
  (im  Handels-  und  Kriegsseeverkehr,  für  den  Heeresdienst,  für  den  Wetterdienst
usw.)  sowie  im  Anschluß  daran  die  Regelung  der  Funkentelegraphie  im  deutschen  und
internationalen  Verkehr  erörtert.
Fürsorgewesen  s.  Jugendfürsorge.
Fürstentum.  Deutsches  Fürstentum  und  deutsches  Verfassungswesen,
von  Professor  Dr.  Eduard  hubrich.  (Nr.  80.)
Der  Verfasser  zeigt  in  großen  Umrissen  den  weg,  auf  dem  deutsches  Fürstentum  und  deutsche
Volksfreiheit  zu  dem  in  der  Gegenwart  geltenden  wechselseitigen  Ausgleich  gelangt  sind,  unter
besonderer  verücksichtigung  der  preußischen  Verfassungsverhältnisse,  wobei  nach  kürzerer  Beleuchtung ­
  der  älteren  Verfassungszustände  der  Verfasser  die  Begründung  des  fürstlichen  Absolutismus ­
  und  demgegenüber  das  Erwache»,  Fortschreiten  und  Siegen  des  modernen  Konstitutionalismus
  eingehend  bis  zur  Entstehung  der  preußischen  Verfassung  und  zur  Begründung  der  Deutschen
Reiches  schildert.
s.  a.  Geschichte;  Verfassung.
Gartenstadtbewegung,  von  Generalsekr.h  ansKampffmeyer.  (Nr.259.)
Bietet  eine  zusammenfassende,  auf  gründlichem  Studium  der  englischen  Verhältnisse  aufgebaute
Darstellung  der  Gartenstadtbewegung,  indem  es  im  Anschluß  an  eine  allgemeine  volkswirtschaftliche ­
  Einführung  d  e  Geschichte  der  Bewegung  gibt,  sodann  die  praktischen  Linzelfragen,
die  bei  der  Verwirklichung  des  Gartenstadtgedankens  Berücksichtigung  verdienen,  ferner  die
Bedeutung  der  Bewegung  für  Volkswirtschaft,  Volksgesundheit,  Runjt  u.dergl.  erörtert  und  zum
Schluß  an  der  Hand  von  Beispielen  die  Aussichten  der  deutschen  Gartenstadtbewegung  bespricht.
Gartenkunst.  Geschichte  der  Gartenkunst,  von  Bauinspektor  Neg.-Baumeister
  Nanck.  /
Gibt  einen  durch  zahlreiche  Abbildungen  erläuterten  Überblick  über  die  Geschichte  des  Gartens
als  Runstwerk,  insbesondere  den  Garten  im  Altertum  und  Mittelalter,  den  Garten  der
italienischen  Renaisiance,  den  französischen  Garten  der  Zeit  Ludwig  XIV.  und  den  Landschaftsgarten ­
  des  18.  nnd  19.  Jahrhunderts,  während  die  beiden  letzten  Rapitel  sich  mit  den  modernen
Bestrebungen,  die  Haus  und  Garten  wieder,  wie  es  vor  der  Herrschast  des  Landschaftsgartens
war,  zu  einem  einheitlichen  Runstwerke  vereinigen  wollen,  beschäftigen.
Gasmaschinen  s.  Automobil;  Ivärmekraftmaschinen.
Gehirn  s.  Geistesleben.
Geisteskrankheiten,  von  Anstaltsoberarzt  Dr.  Georg  Ilberg.  (Hr.  151.)
Erörtert  das  Wesen  der  Geisteskrankheiten  und  an  eingehend  zur  Darstellung  gelangenden
Beispielen  die  wichtigste»  Formen  geistiger  Erkrankung,  um  so  ihre  Kenntnis  zu  fördern,
die  richtige  Beurteilung  der  Zeichen  geistiger  Erkrankung  und  damit  eine  rechtzeitige  verständnisvolle ­
  Behandlung  derselben  zu  ermöglichen.
Genossenschaftswesen  s.  Konsumgenossenschaften.
Geistesleben.  Die  Mechanik  des  Geisteslebens,  von  Professor  Dr.
Max  verworn.  Mit  11  Figuren.  (Hr.  200.)
will  unsere  modernen  Erfahrungen  und  Anschauungen  über  das  physiologische  Geschehen,  das
sich  bei  den  Vorgängen  des  Geisteslebens  in  unserem  Gehirn  abspielt,  in  großen  Zügen  verständlich ­
  machen,  indem  es  die  Dinge  mit  den  Begriffen  und  den  vergleichen  des  täglichen
Lebens  schildert.  So  wird  im  ersten  Abschnitt:  „Leib  und  Seele"  der  Standpunkt  einer
monistischen  Auffassung  der  Welt,  die  in  einem  streng  wissenschaftlichen  Konditionismus  zum
Ausdruck  kommt,  erörtert,  im  zweiten:  „Die  Vorgänge  in  den  Elementen  des  Nervensystems"
ein  Einblick  in  die  Methodik  zur  Erforschung  der  physiologischen  Vorgänge  in  denselben  sowie
ein  Überblick  über  ihre  Ergebnisse,  im  dritten:  „Die  Bewußtseinsvorgänge"  eine  Analyse  des
            
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