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darf über die Grenze Dummes Pack!
Nicht für zehn Prozent hätt' ich das Geld gegeben.
Ich glaube, die neue Anleihe ist doch
ein ganz gutes Geschäft." —
Die russische Presse, in Deutschland vertreten
durch den Berliner Börsencourier: „Der Abschluß
der neuen russischen Anleihe .... wird voraussichtlich
in der Oeffentlichkeit zu lebhaften Diskussionen
Anlaß geben, ob dem deutschen Publikum
die Beteiligung an der Anleihe zu empfehlen
sei oder nicht Niemand wird offenkundige
Mißstände in Abrede stellen und die äußeren
und inneren Gefahren, von denen Rußland
augenblicklich bedroht wird, ableugnen können.
Trotzdem ist alles Gold, was glänzt.
Alle russischen Budgets haben bedeutende
Ueberschüsse ergeben, die nur von ganz
revolutionären Charakteren angezweifelt worden
sind Im Vergleich zur starken Schuldenvermehrung
anderer Großstaaten war die Ausgabe
neuer Anleihen in Rußland bis zum Ausbruch
des Krieges nur im mäßigen Umfang
erfolgt. Nur durch politische Gegnerschaft kann
es erklärlich, wenn auch nicht entschuldbar gemacht
werden, daß einzelne Querköpse die russischen
Eisenbahnobligationen mit zu diesen
Schulden rechnen Bei dem außerordentlich
entwickelten Pumpgenie Rußlands
darf mit Sicherheit erwartet werden, daß es
ihm ein leichtes sein wird, auch weitere Mittel
zu erhalten Die Beziehungen zwischen
Rußland und Deutschland können als beinahe
turmhohe Freundschaft bezeichnet werden
Wer praktische Politik treiben will, muß russische
Anleihen kaufen: Wer nicht wagt, der nicht
gewinnt, wer nicht pumpt, wird keine Waren
los Rußland ist ein Kulturstaat ersten
Ranges. Seit langem sind dort alle privaten
Diebstähle untersagt." —
Vossische Zeitung, Annoncenteil der Ausgabe
vom 29. Dezember: „Ein akademisch
gebildeter Herr, der im russischen Marineministerium
die besten Verbindungen hat, emp-Russische
Presse in
Deutschland
Ein Dokunient
der Korruption