Full text: Theoretische Sozialökonomie

486 Kap. XIV. Einfluß der Konjunkturen auf die Produktion. 
uns, daß ihre Spitzen regelmäßig auf die Wendelinien fallen, daß also 
die Maxima der Eisenproduktion mit den Kulminationspunkten der 
Hochkonjunkturen zusammenfallen. Vor jeder. Wendelinie kann eine 
starke Steigerung der Eisenproduktion beobachtet werden, nach der 
Wendelinie finden wir regelmäßig ein mehr oder weniger ausgeprägtes 
Sinken dieser Produktion. Da nun die Eisenproduktion die gesamte 
Produktion von festem Kapital vertritt, so können wir also feststellen, 
Ka | A | 
G0l—- 
50 
wol 4200 
! * 
E 1) 
301 — 1900 
ROR 1600 
| 
h 
U 1300 
JO 
iBbo U 1900 10 
Fig. 8. Weltproduktion von Roheisen (A) und Kohle (B) in Millionen Tonnen. 
daß jedem Wendejahr der Konjunkturen eine besondere Steigerung der 
Kapitalproduktion vorangegangen ist und daß nach dem Wendejahr 
ein Sinken der Kapitalproduktion eingetreten ist. Dies rechtfertigt die 
Terminologie „Auf- und Niedergangsperioden‘. Wir können nunmehr 
diese Begriffe streng definieren. Eine Aufgangsperiode ist eine 
Periode besonderer Steigerung der Produktion von-festem 
Kapital, eine Niedergangsperiode oder Depression ist eine 
Periode, wo diese Produktion unter den früher erreichten 
Punkt sinkt. 
produktion der Welt in Millionen Tonnen.‘ Die statistischen Daten, die der Kurve 
zugrunde liegen, sind in der Tabelle 5 im Anhang wiedergegeben... 
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