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In dieser Zahl sind zwei große Gruppen enthalten, die
16,2 Millionen Einwanderer aus England, Deutschland und
Skandinavien, die ihre Heimat im Glauben an die eigene
Kraft im fernen Lande aufgaben, aufbauende und führende
Elemente im Wirtschaftsleben der neuen Welt wurden, und
die italienischen und slawischen Einwanderer aus Österreich-
Ungarn und Rußland, die ihr Land aus Hunger und Not
verließen und zum größten Teil ungeschulte Arbeitskräfte
sind und bleiben.
Während, wenigstens seit 1821, genaue Ziffern über
die Zahl der Einwanderer vorliegen, sind die Summen euro-
päischen Kapitals, die im Laufe der Zeiten in die Vereinigten
Staaten geströmt sind, nur schätzungsweise zu ermitteln,
da zuverlässige statistische Angaben nur über die in den
Vereinigten Staaten eingeführten, bzw. aus ihnen ausge-
führten Edelmetalle vorliegen. Wie hoch die Kredite ge-
wesen sind, die Europa, besonders England, in den letzten
hundert bis hundertfünfzig Jahren den Vereinigten Staaten
in der Form von Effekten, Edelmetallen, Banknoten, Wech-
seln, Checks, sowie An- und Überweisungen gewährt hat,
ist kaum zu schätzen. Es sind enorme Beträge gewesen! Und
doch sind sie gering im Vergleich zu den durch die Effek-
tifizierung der Eisenbahnlinien und industriellen Unterneh-
mungen ins Land gewanderten Kapitalien. Auch ihr Betrag
ist ziffernmäßig nicht festzustellen, da einmal nie bekannt
wird, wieviel von den in Europa untergebrachten Effekten-
emissionen im Lande geblieben bzw. dorthin wieder zurück-
geströmt ist, dann aber der in Europa befindliche Gesamt-
betrag amerikanischer Fonds außerordentlich großen
Schwankungen unterworfen ist. Zwar ist der kleine zu An-
lagezwecken gekaufte Betrag ein ziemlich konstanter; um
so wechselnder ist die Summe der teils im spekulativen In-
teresse, teils im Wege der internationalen Effektenarbitrage
zwischen den großen europäischen Fondsbörsen und der
Stock Exchange in New York ständig hin- und hergescho-
benen Werte. Indessen gibt die Tatsache, daß sie an den
großen Fondsbörsen in London, Paris, Amsterdam, Berlin,
Frankfurt a./M., den kleineren in Basel und Zürich, umgesetzt
werden, eine weit zuverlässigere Basis für die Schätzung
der amerikanischen Effektenschuld an Europa, als die
Wechselkurse in New York dies für die Bezifferung der
europäischen Kredite tun. Dazu kommt die Emissionssta-
tistik der erwähnten Börsen und die von den internationalen
Bankhäusern, die an amerikanischen Werten interessiert
sind, gelieferten Zahlen, die in Finanz- und Börsenzeit-
schriften zu finden sind. Ob die Effekten als Anlagye- oder