Full text : Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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der  übliche  Geldwert
die  Entlohnung  Pachtzins  resp.  die  von  Bauern  der  Arbeits-Preis

  für  die  zu  verrichtenden  leistungen  nach

den  Kreisen

stücken  resp.
Weiderechte:

Hutweide
in  Rubeln:

Arbeitsleistungen:

den  üblichen
Akkordsätzen

Alexandria

1  Schaf

0,75

Einbringen  d.  Getreides ­
  v.  3 ,  4  Dess.

2,25—

-3

Elisabethgrad

1  Kuh

5,6

Einbringen  d.  Getreides ­
  von  l’/ä

6  !
\

6,40

Dess.  und  1  Tag
lang  Unkraut  jäten

0,40  )

2  Ochsen

16

Aufackern  von  2

18

Dess.

1  Kuh

4,75

Einbringen  d.  Getreides ­
  v.  1  Dess.

4,5  '

.  5-Einbringen

  von  0,50-0,60

5  Schobern

2  Ochsen

5,25

Einfahren  von  70

7—8,4

Schobern 1 )

Odessa

1  Paar  Ar4 ­



Aufackern  von

5

beitsvieh

1  Dess.

Cherson

1  Kuh

3

Einbringen  d.  Ge3—3,5 ­



treides  v.  1  Dess.

1  Stück  Vieh

4,5

«

5,5

«

3

«

)  f

«

2,5

«

Tiraspol

1  Kuh

5

«

y>

ln  den  Semstwomaterialien  zum  Bodenkataster  finden  wir  folgende
Berechnung  der  Differenz  zwischen  dem  Preis  für  Hutweide  und  dem
Geldwert  der  von  den  Bauern  zu  verrichtenden  Arbeitsleistungen,  ln
dem  von  uns  schon  oben  angefiirten  Falle  im  Kreise  Elisabethgrad  (Gouv.
Cherson)  im  Dorfe  Elenowka  werden  die  Bauern  wegen  ihrer  bedrängten
Lage  und  des  Weidemangels  von  dem  Gutsherrn  gezwungen,  ihr  Vieh
unter  folgenden  Bedingungen  auf  der  Weide  des  Gutsherrn  weiden  zu
lassen:  Der  Gutsherr  verlangt  für  das  Weiderecht  —  Einbringen  von
')  Berechnet  für  den  Fall,  dass  das  Einfahren  von  Getreide  pro  Haufe  und  1  Werst
10—12  K,op.  und  wenn  die  Entfernung  nicht  mehr  als  1  Werst  beträgt.
            
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