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7.eil reden können. Das mir bekannte Beispiel 1 ) hat die Förderkosten
von io Schächten von 8 staatlichen Steinkohlengruben
bei Saarbrücken untersucht. Ich trenne gleich, um manche Erscheinung
augenscheinlicher zu machen, nach der Anzahl der
Wagen, die sich auf dem Förderkorbe befinden. Es betrugen
in Pf. pro t.:
Maschinenwartung Kesselwartung
und Rep., einschl. und Rep., ein-Löhne
der Anschläger
und
SignalSumme
der
Förderkosten
Grube
Teufe
Material u. Unter- schliessl. Ma- Seile
haltung terial u. Kesselder
Schachtleitung kohle
m
geber
2
Wagen
auf dem Korbe
König
122
1,8
6,2 0,2
3>°
11,2
Burbachstollen
176
2,8
7,0 4,9
5> i) 2
19,9
Gerhard
2 39
3.0
8,2 2,3
3,6
Von-der-Heydt
258
4,4
6,6 1,8
4,2
17,0
Gerhard
283
2.3
8,6 1,3
3,3
15,5
4
Wagen
auf dem Korbe
Dechen
130
1,1
5,i 0,5
1,7
s,4
Heinitz
190
1,8
11,4 0,7
3,2
17,1
Heinitz
190
1,8
14,3 o,7
3,2
20,0
Dud weder
285
1.9
13,3 1,2
5,3
21,7
6
Wagen
auf dem Korbe
Camphausen
496
3,5
19,5 7,2
4,4
34,6
Formell ist zu diesen Zahlen zu bemerken, dass es sehr
schwer ist, den Anteil eines Betriebsteiles, der mit anderen verknüpft
ist, zahlenmässig festzustellen. Aus diesem Grunde ist
besonders der Posten für Kesselwartung und Kohle vorsichtig
aufzunehmen.
Bei Betrachtung der einzelnen Posten zeigt sich, dass die
Kosten für Maschinenwartung nicht so sehr von der Tiefe,
als vielmehr von der Masse der Kohle, auf die sich der Kostenanteil
verteilt, abhängig sind: da ein Arbeiter ebenso sehr eine
Maschine für ioo t Förderung wie eine für iooo t Förderung zu
warten vermag, so wird der Kosteneinheitssatz pro Kohlentonne
bei zunehmender Menge geringer. Anders ist es mit den Kosten
für Kessel Wartung und dem dazu gehörigen Posten Material
und Kohle: hier wiederholt sich nicht fortwährend
etwas, sondern es muss bei mehr Krafterfordernis mehr Stoff umgesetzt
werden, d. h. die Kosten wachsen mit der Menge und
i) Nasse, Der technische Betrieb der kgl. Steinkohlengruben bei Saarbrücken.
Preuss. Zeitschr. 1885. 213.