Full text : Baugenossenschaften und der Berliner Spar- und Bauverein

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Arbeiterkreisen  unterbrachte.  Diese  Karten  waren  in  wenigen
Tagen  vergriffen.  Unter  Heranziehung  von  Gymnasiallehrern
mußte  ein  Ergänzungsprogramm  mit  22  Führungen  zusammengestellt ­
  werden.  Zu  den  34  Führungen  im  Jahre  1897
konnten  rund  600  Teilnehmer  zugelassen  werden.  In  den
folgenden  Wintern  1898/99  und  1900  wurde  die  Zahl  der
Führungen  auf  50  resp.  52  erhöht;  die  Zahl  der  Teilnehmer
stieg  auf  1870  im  Jahre  1898  und  auf  2000  in  den  Jahren
1899/1900.  Im  Jahre  1901  betrug  die  Zahl  der  Teilnehmer
2200  und  1902  stieg  sie  auf  3000.  Dieser  Teilnehmerzahl
stehen  9300  Bestellungen  gegenüber,  sodaß  das  Interesse  weit
größer  als  die  Möglichkeit  seiner  Befriedigung  ist.  Im  Jahre
1902  wurde  die  Zahl  der  Führungen  von  51  auf  83  erhöht
und  statt  der  einzelnen  Führungen,  auf  die  man  sich  früher
beschränkt  hatte,  wurden  Führungsreihen  eingerichtet,  d.  h.
es  wurden  an  drei  aufeinander  folgenden  Sonntagen  in  zusammenhängenden ­
  Vorträgen  ein  Thema  von  demselben  Vortragenden ­
  vor  demselben  Publikum  behandelt.  Im  Winter
1901  und  zwar  vom  2.  Februar  bis  11.  Mai  wurden  in  den
verschiedenen  Museen  folgende  Vorträge  gehalten:
1.  In  der  Gemäldegallerie  des  alten  Museums:
Über  niederländische  Malerei;
Die  holländische  Malerei  im  17.  Jahrhundert;
Altdeutsche  und  niederländische  Malerei;
Rubens.
In  der  Skulpturensammlung:
Die  Entwicklung  der  griechischen  Bildhauerkunst
mit  Fortsetzung  im  Pergamonmuseum.
Im  Miinzkabinet:
Die  deutschen  Goldmünzen.
2.  Im  Neuen  Museum  in  der  Sammlung  der  Gipsabgüsse:
Über  den  Tempelbau  bei  den  alten  Griechen;
Olympia;
Michel  Angel  o;
Krieg,  Sieg,  Frieden  in  der  Kunst  der  Griechen:
Baukunst  der  Griechen.
            
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