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dem Bundessenat, ein anderer dem Senat des Staats New
York an. Für die Beförderung der Poststücke erhielte dieselbe
Bahn im letzten Jahre 1 228 080 $. Während die
Pennsylvaniabahn nach ihrem Bericht im letzten Jahre
etwas über 2 Cents für die Passagiermeile, noch nicht den
dritten Teil eines Cent für die Tonnenmeile Fracht verdient
hat, zahle die Regierung allen Bahnen für die Tonnenmeile
Postbeförderung 12,18 Cents. Insgesamt zahle die
Bundesregierung den Eisenbahnen für Gebrauch der Postwaggons
und für Postbeförderung jährlich 38 Mill. Dollars.
Die amerikanische Union zeigt in all diesen Fällen
vielleicht absichtlich eine gewisse nachsichtige Lässigkeit,
um den Eisenbahnen eine Art Entschädigung für das Opfer
zu gewähren, das sie — wenn auch im Wettkampf untereinander
— durch dauernde Herabsetzung der Frachtraten
für die Industrie des Landes brachten. Für solche Nachsicht
bildet zudem die Finanzlage der Bundesregierung kein
Hindernis. Der Finanzminister des „Landes der unbegrenzten
Möglichkeiten“ kennt seit geraumer Zeit immer nur
eine Verlegenheit: das Anhalten großer, beinahe phantastisch
klingender Überschüsse.
❖ »Je
Auf die ungefähren Ziffern, die die Ausdehnung
der Eisenbahnen in der Union illustrieren, habe ich
früher hingewiesen, und zwar nach englischen Meilen
gerechnet. Ich wiederhole hier, nach Kilometern berechnet
— eine englische Meile gleich 1,609 km —, daß
Ende des Jahres 1901 die Vereinigten Staaten — ohne Einbeziehung
von Nebengleisen — über etwa 318 000 km Eisenbahnen
verfügten, während Europa um dieselbe Zeit nur
290 816 km zählte. Es kommen in den Vereinigten Staaten
41,1 km Eisenbahn auf 10 000 Einwohner, in Deutschland