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Stiftungen,
verwaltet von der Handelskammer.
Vom Tage der Einweihung ihres Hauses ab wird die Handelskammer die gern erfüllte
Pflicht haben, sechzehn Stiftungen im Gesamtbeträge von 303000 Mk. zu verwalten. Über
den Zweck dieser Stiftungen gibt die Festschrift über die Handelskammer 1876—1906 Ausschluss.
Hier sollen uns nur die Personen kümmern. Sehen wir von der Sammelstiftung ab,
die übrigens von einem Herrn Zuckschwerdt, einem Nachkommen des Georg Zuckschwerdt
stammt, so sind 15 Namen als Stifter oder wenigstens als Personen, in deren- Namen die
Stiftung gemacht wurde, zu nennen, nämlich, nach der Jahreszahl der Grundstiftungen geordnet:
1.1868 Zuckschwerdt, Hermann .... Zuckschwerdt L Beuchel-Stiftung.
2.1880 Neubauer sein, August .... F. A. Neubauer-Stiftung.
3.1890Hubbe, Otto Gustav Hubbe-Stistung.
4.1891 Porse, Wilhelm Will). Porse-Stiftung.
5.1897 Morgenstern, Walter Morgenstern L Co.-Zentenar-Stiftung.
6.1898 Wolf, Rudolf R. Wolf-Stiftung.
7.1899 Tonne, Gustav, jun Gustav Tonne sen.-Stiftung.
8.1900 Zuckschwerdt, Wilhelm .... Zuckschwerdt L Beuchel-Stiftung (Erweiterung).
9.1901 Brunner, Ioh Johannes Brunner-Stiftung.
10.1901 Hauswaldt, Frau, und Nachkommen Wilhelm Hauswaldt-Stiftung.
11.1902 Schwanert, Frau Otto Schwanert-Stiftung.
12.1905 Hubbe, Frau und Nachkommen . OttosHnbbe-Stiftung.
13.1906 Jacoby, O Oscar Jacoby-Stistung.
14.1906 Wernecke, G Gustav Wernecke-Stiftung.
15.1906 Herwige, Paul jun Paul Herwige sen.-Stiftung.
Von deir hier genannten Persönlichkeiten haben rvir die folgenden bereits in dieser Schrift
erwähnt: Hermann Zuckschwerdt, Gustav Hubbe, Walter Morgeirstern, Wilhelm Zuckschwerdt,
Wilhelm Hauswaldt rrnd Otto Hubbe. Von deir Stiftungen von Parrl Hennige jun., dem Airdenken
seines Vaters, des Kommerzienrats Paul Hennige sen., M. d. H., gewidmet und von
Gustav Wernecke erfahren wir soeben erst. So haben wir ein Wort des Dankes an sie zu
richten, die das Fest der Handelskammer verschönen. Ebenso gilt unser Dank noch den übrigen
6 Männern, die ihren Namen oder den ihres Vaters durch eine Schenkung inr Gedächtnisse der
Nachwelt zu erhalten wünschten. Es sind das 2 Männer, die nicht der Handelskammer
angehörten, Porse und Schwanert, und 4 Herren, die als Mitglieder den Handelskammer
unter uns weilen: G. Tonne und O. Jacoby, I. Brunner uird R. Wolf.
Wilhelm Porse, geb. am 1. März 1813, entstammt einer Pastorenfamilie.
Er war der (fünfte) Sohn des Pastors Porse zu Niemegk. Als vierzehnjähriger
Waisenknabe kam er nach Belzig in die Lehre, als achtzehnjähriger Jüngling nach Magdeburg
zu Cuny Sohn & Co., wo er 10 Jahre lang „servierte". Am 1. April 1841 machte er sich, zusammen
mit F. A. Neubauer (siehe daselbst) selbständig; doch zog er sich schon am 1. April 1869
aus dem Geschästsleben zurück. Er starb am 10. März 1891.— Dies ist alles, was wir von
-üt