Full text: Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung

2. DIE STAATSNOTENWÄHRUNG BIS HERBST 1796. 
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sind zwar zahlreiche Dekrete vorhanden über die Fabrikation 
von neuen Assignaten; diese geben aber keinen Aufschluß 
über die Emissionen, die von der Herstellung verschieden waren, 
und ferner nicht darüber, wieviel Staatsnoten auf Grund der 
Eingänge auf Nationalgüter verbrannt wurden. Seit Ende 1794 
sind auch keine Fabrikationsdekrete mehr zu finden. Die Be 
fugnis der Anordnung über Fabrikation und Emission von 
Assignaten wurde von dem Konvent auf das geheim tagende 
Finanzkomitee übertragen. In welcher Höhe die Emissionen er 
folgten, wäre fast unmöglich festzustellen, wenn nicht schon die 
Zeitgenossen, die ja ausschließlich Quantitätstheoretiker waren, 
auf die Ermittlung der sich jeweils im Umlauf befindenden 
Assignatensumme (also unter Abzug der verbrannten) einen 
großen Fleiß verwandt hätten. 
Ein moderner Schriftsteller Courtois, 1 ) der die noch nicht 
ausgegebeneu Assignaten als im Umlauf befindlich annimmt, 
gibt auf Grund älterer Angaben folgende Zahlen: 
1. Juni 1791 
1- Oktober 1791 
22. September 1792 
1- Januar 1793 
1- August 1793 
1. Mai 1794 
1. Juli 1794 
1. Oktober 1794 
1. Januar 1795 
1. April 1795 
1. Juli 1795 
1. Oktober 1795 
1. Januar 1796 
1. April 1796 
1. Juli 1796 
912 000 000 livres 
1 151 500 000 „ 
1 972 000 000 „ 
2 825 906 618 „ 
3 775 846 053 „ 
5 891479 201 „ 
6 082 051 800 „ 
6 618 297 170 „ 
7 228 819 063 „ 
8 326 945 681 „ 
12 338 143 861 „ 
17 879 337 898 „ 
27 565 237 396 „ 
36 671 761762 „ 
34 508 749 586 „ 
45 578 810 040 „ 
7. September 1796 
Ein Zeitgenosse der Revolution, der Finanzminister Ramel, 
') Histoire des banques en France, 2. Aufl. S. 329.
	        
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