Full text : Die Entwicklung der Weißgerberei

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98  Personen  sind
36,7«/«  36  Jrher,
47,9«/«  47  unbekannter  Profession,  sicherlich  keine  Jrher,
15,4«/«  15  bekannter  Profession,  sicherlich  keine  Jrher.
Von  letzteren,  so  beim  Bäcker  und  beim  Schmied,  ist  anzunehmen
—  und  das  geht  auch  teilweise  aus  den  Urkunden  hervor  —,  daß  es
die  Besitznachfolger  der  gleichen  Bäckerei  bzw.  Schmiede  sind.  Immerhin
ist  bemerkenswert,  daß,  während  wir  in  der  ersten  Periode  einen  Jrher
mit  Sicherheit  nicht  beobachten  konnten,  hier  jetzt  Jrher  auftreten,  und
zwar  sind  es  nur  36,7«/«;  die  übrigen  63,3«/«  der  beobachteten  Einwohner ­
  der  Jrherstraße  sind  sicherlich  keine  Weißgerber  oder  Jrher.
Mit  diesen  Zahlen  stimmen  nun  auch  die  Richtungen  der  Besitzwechsel ­
  ausfallenderweise  überein,  und  diese  Übereinstimmung  verleiht
den  Zahlen  der  ersten  Periode,  trotz  der  Lückenhaftigkeit  der  Urkunden,
einmal  den  Charakter  ziemlicher  Richtigkeit,  dann  aber  orientieren  uns
die  Richtungen  dieser  Besitzwechsel,  daß  erst  in  dieser  Periode  eine
stärkere  Besiedlung  der  Jrherstraße  durch  Jrher  stattgefunden  haben
muß.  Wenn  wir  nämlich  die  Symbole  der  Besitzwechselrichtungen  betrachten, ­
  so  sehen  wir,  daß  von

36  Besitzwechseln
44,4«/«  16  Besitzwechsel  zwischen  Nicht-Jrhern,
41,7«/«  15  Besitzwechsel  von  Nicht-Jrhern  an  Jrher,
11,1«/«  4  Besitzwechsel  von  Jrhern  an  Jrher,
2,8°/«  1  Besitzwechsel  von  Jrher  an  Nicht-Jrher

vor  sich  geht.  52,8«/«  aller  Besitzwechsel  finden  also  an  Jrher  statt,
davon  41,7«/«  von  Nicht-Jrhern  an  Jrher.  Man  kann  hier  somit  verfolgen, ­
  wie  sich  die  Jrher  in  die  Jrherstraße  einkaufen,  wie  sie  dort
Häuser  sich  erwerben,  wie  sich  die  Jrherstraße  langsam  mit  Jrhern
bevölkert.
Daneben  findet  nur  ein  einziger  Besitzwechsel  von  einem  Jrher
an  einen  Nicht-Jrher  statt.
Diese  Resultate  nun  sind  es  gerade,  welche  den  Ergebnissen  der
ersten  Periode  ein  erhöhtes  Interesse  verleihen;  wir  haben  dort  mit
Sicherheit  einen  Jrher  nicht  nachweisen  können,  und  diese  zweite  Periode
besagt  uns  nun,  daß  Jrher  unter  den  Haus  vertäu  fern!  fast  nicht
auftreten,  daß  also  vor  dieser  Periode  auch  nur  wenige  Jrher  dort  gewohnt ­
  haben  können.  Und  gerade  das  ist  auch  das  Resultat,  welches
wir  aus  der  ersten  Periode  gezogen  haben.  Der  einzige  Besitzwechsel,
welcher  in  der  Richtung  Jrher-^Nicht-Jrher  vor  sich  geht,  findet  erst  am
Ende  der  Periode  statt,  und  auch  die  4  Besitzwechsel  in  der  Richtung
            
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