Full text : Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

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Alle  diese  Banken,  sowohl  die  reinen  Handels-  und  Gewerbebanken,
als  auch  die  dazu  das  Hypothekargeschäft  pflegenden  Institute  haben  im
Laufe  der  Jahrzehnte  ihren  Charakter  nicht  wesentlich  geändert;  nur  der
Umfang  der  Geschäfte  hat  sich,  der  allgemeinen  und  lokalen  Entwicklung
entsprechend,  meist  bedeutend  erweitert,  und  die  Kapitalkraft  der  Institute ­
  ist  gestiegen.
Eine  Reihe  von  Banken  ist  als  „Volksbanken“  gegründet  worden;
zum  Teil  waren  sie  ursprünglich  (heute  noch  die  Banque  populaire  Genevoise)
  Genossenschaften.  Ihr  Geschäftskreis  ist  meist  ein  gemischter,  neben
dem  Darlehens-  und  Kontokorrentgeschäft  pflegen  sie  auch  noch  das
Hypothekargeschäft.  Dazu  gehören  (abgesehen  von  den  bei  den  Emissionsbanken ­
  erwähnten):
1865  Banque  populaire  de  la  Glane,  Romont;
1867  Caisse  populaire  d’Epargne  et  de  Credit,  Lausanne;
1868  Banque  populaire  Genevoise;
1868  Volksbank  Luzern,  hervorgegangen  aus  der  Handwerkerbank ­
  Luzern;
1872  Solothurnische  Volksbank;
1873  Volksbank  Interlaken,  A.-G.,  bis  1907  Genossenschaft;
1874  Volksbank  Hochdorf;
1885  Banca  popolare  Ticinese,  Bellinzona; 1 )
1888  Volksbank  Reinach;
1904  ,,  Wolhusen;
1905  „  Ruswil;
Banque  populaire  Valaisanne,  Sitten;
1906  Volksbank  Willisau;
Zell;
1908  „  Münster;
„  Triengen;
1909  „  Reiden;
1912  „  Siders.
Durch  Erweiterung  früherer  Sparkassen,  Spar-  und  Leihkassen ­
  oder  Leihkassen  sind  entstanden:
Freiämterbank,  Wohlen  (1834,  Ersparniskasse  Bremgarten-Muri);
Bank  in  Zug  (1840,  Sparkasse  Zug);
Bank  in  Altstätten  (1842,  Sparkasse  Altstätten); 2 )

')  1914  in  Liquidation  getreten.
-)  1914  mit  der  St.  Gallischen  Kantonalbank  fusioniert.
            
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