Full text: Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

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Man wird also im ganzen die Rolle der Lokal- und Mittelbanken für die 
Befriedigung des Hypothekarkredites nicht unterschätzen dürfen. Solange 
sie sich, namentlich die kleinen, auf die ihnen bekannte Gegend beschränken 
und sich hüten, unsinnige Summen auf grosse städtische Spekulationsobjekte, 
Fabriketablissements oder Bauterrain anzulegen, solange erfüllen sie eine 
bedeutende volkswirtschaftliche Mission auf dem Gebiete der Hypotheken 
versorgung 
4. Das Akzeptgeschäft.1) 
Die Akzept Verbindlichkeiten der schweizerischen Lokal-und Mittel 
banken weisen einen nicht unerheblichen Betrag auf, wie folgende Gegen 
überstellung mit dem einbezahlten Gesellschaftskapital zeigt. 
Es betrugen in 1000 Franken: 
Einbezahltes 
Kapital 
Akzepte und 
Tratten 
1906 
136,292 
36,822 
1907 
156,154 
37,826 
1908 
165,237 
38,610 
1909 
164,246 
33,787 
1910 
178,878 
36,734 
1911 
201,410 
47,079 
Auf die einzelnen Untergruppen ergeben sich folgende, durch die 
Bilanzen ausgewiesene Akzeptverbindlichkeiten (in 1000 Franken): 
Kapital Fr. 
1906 
1907 
1908 
1909 
1910 
1911 
Gruppe I 500,000 
656 
1,006 
1,528 
1,713 
878 
779 
Gruppe II 500,001—1,000,000 
2,890 
2,175 
3,333 
3,732 
4,395 
4,049 
Gruppe III 1,000,001—5,000,000 
24,052 
26,400 
28,695 
24,464 
27,985 
30,828 
Gruppe IV . über 5,000,000 
9,224 
8,245 
5,054 
3,878 
3,476 
11,423 
x ) Vergl. Schauweeker, Das Bankakzept im Dienste des Betriebskredites; Mit 
teilungen aus dem handelswissenschaftliehen Seminar der Universität Zürich, Heft 12; 
Zürich 1911.
	        
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