Full text : Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

83

des  werbenden  Kapitals  beträgt,  dass  also  die  Ausrichtung  der  im  allgemeinen ­
  bei  den  Banken  unserer  Gruppe  üblichen  Dividende  von  7  bis  8%
nicht  möglich  wäre,  wenn  nicht  in  den  Reserven  ein  Kapital  da  wäre,  dessen
Ertrag  dem  dividendentragenden  Aktienkapital  zugute  kommt.  Denn
es  kann  ja  nicht  der  ganze  Reingewinn  verteilt  werden,  aus  ihm  werden
ordentlicherweise  die  Reserven  gespeist,  die  Tantiemen  ausgerichtet  und
ein  Teil  als  Gewinnvortrag  auf  neue  Rechnung  vorgetragen.  Die  Zusammenstellung ­
  zeigt  allgemein  für  alle  Gruppen  ein  Sinken  des  Brutto-  und  Nettogewinnes, ­
  sowohl  berechnet  auf  das  gewinnberechtigte,  als  auch  das  werbende
Kapital;  also  ein  Abnehmen  der  Rentabilität.  Wenn  sich  diese  Abnahme
im  Dividendensatz  nicht  zeigt,  so  liegt  der  Grund,  wie  schon  erwähnt,
vor  allem  darin,  dass  die  Speisung  der  Reserven  aus  dem  Jahreserträgnis
abnimmt.
Eine  Zusammenstellung  der  ausgeschütteten  Dividende,  berechnet
auf  das  im  Jahresdurchschnitt  gewinnberechtigte  Kapital  für  die  Jahre
1906  bis  1911  ergibt  für  unsere  Gruppe  folgendes  Resultat:

Anzahl  der  Banken  mit  einer

Dividende  von

1906

1907

1908

1909

1910

1911

0%

2

2

3

2

1

2

weniger  als  5%

9

11

8

8

10

7

5%  und  mehr,  weniger  als

6%.  -  .  .

18

23

25

24

23

25

6%  „

7%.  .  .  .

24

16

18

21

20

20

7%  „

8%.  .  .  .

16

19

20

19

23

25

8%  „

9%.  •  ■  •

10

9

9

10

10

7

9%  „

10%.  .  .  .

1

3

3

3

3

3

10%

4

3

2

1

1

1

mehr  als  10%

2

1

1

1

1

—

*

86

87

89

90

92

90

Die  Tabelle  zeigt,  dass  einmal  die  hohen  Dividenden  von  zehn  und  mehr
Prozent  abgenommen  haben,  dass  überhaupt  mehr  und  mehr  die  mittleren
Eividendensätze  (6  bis  8%)  sich  behaupten.  Während  1906  noch  17  Insti-J
 )  Dass  hier  die  Gesamtzahl  der  in  unserer  Gruppe  vereinigten  Banken  nicht  mehr
mit  der  auf  Seite  29  angegebenen  übereinstimmt,  beruht  darauf,  dass  einige  wenige  Institute ­
  keine  Gewinn-  und  Verlustreehnung  veröffentlichen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.