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mich übrigens dadurch nicht abhalten lassen. Euch von
Zeit zu Zeit Nachricht zu geben, zumal wenn irgend
etwas vorfällt, welches meine Lage ändert.
Im Laufe März komme ich vor die Assisen; daß
nicht das Geringste zu fürchten ist, habe ich Euch schon
von vornherein geschrieben und brauche es daher erst
nicht zu wiederholen. Ich will noch hinzufügen, daß
alle politischen Angeklagten, welche jetzt in Köln vor
den Geschworenen gestanden, wiederum ohne Aus
nahme freigesprochen wurden (Marx, Schneider, Schap-
per, Engels, Korsf, Gottschalk, Kinkel, zwei Dutzend
Arbeiter usw.). Was so vielen möglich, wird doch mir
um so eher möglich sein. Obwohl Ihr also in solcher
Hinsicht gewöhnlich vor lauter Angst zu gar keiner ruhigen
Betrachtung kommt, so hoffe ich doch, daß Ihr Euch
diesmal keine unnötigen Sorgen machen werdet. Ich
freue mich auf die Prozedur wie ein Gott. Wie
der fernhintreffende Apollo will ich meine Lanzen
werfen, und ich habe im voraus Mitleid mit dem
Ärmsten, der die klägliche Aufgabe haben wird, diese
spaßhafte und verbrecherische Anklage mir gegenüber
zu verteidigen.
Die politischen Verhältnisse werden wohl gleichfalls bald
zu einer entscheidenden Lösung gelangen müssen. Ent
weder kehrt Deutschland wirklich wieder und für immer
in die Nacht der alten Zustände zurück — und dann ist
alle Wissenschaft eine Lüge, alle Philosophie ein bloßes
Spiel des Geistes, Hegel ein dem Irrenhaus entlaufener
Narr, und es gibt keinen Gedanken in dem Zufall der
Geschichte —, oder die Revolution wird bald einen neuen
und entscheidenden Triumph feiern.