Die Siebe.
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Mittel in diesem Leben, um sich religiöses Verdienst zu erwerben,
nicht den Wert eines Sechzehntels der Liebe, der Erlösung des
Herzens. Die Liebe, die Erlösung des Herzens, nimmt sie in sich
auf und leuchtet und glänzt und strahlt. Und wie, ihr Mönche,
im letzten Monat der Regenzeit, im Herbste, die Sonne am klaren,
wolkenfreien Himmel, am Himmel aufgehend, alles Dunkel im Luft
raum beseitigt und leuchtet und glänzt und strahlt, und wie in der
Nacht, am frühen Morgen, der Morgenstern leuchtet und glänzt
und strahlt, so, ihr Mönche,.haben alle Mittel in diesem Leben,
um sich religiöses Verdienst zu erwerben, nicht den Wert eines Sech
zehntels der Liebe, der Erlösung des Herzens. Die Liebe, die Er
lösung des Herzens, nimmt sie in sich auf und leuchtet und glänzt
und strahlt." An einer anderen Stelle heißt es: „Wer, ihr Mönche,
am Morgen, Mittag und Abend ein Geschenk von je hundert Töpfen
Speise macht, und wer am Morgen, Mittag und Abend auch nur
einen Augenblick in seinem Herzen Liebe erzeugt, der zweite hat
davon größeren Nutzen. Deswegen, ihr Mönche, sollt ihr so lernen:
die Liebe, die Erlösung des Herzens, wollen wir erzeugen, steigern,
befördern, uns aneignen, sie ausüben, uns gewinnen, sie richtig an
wenden." Die Macht der Liebe wird als groß hingestellt. Wer
Liebe hegt, der hat davon acht Vorteile: er schläft gut; er wacht
gut auf; er träumt nicht schlecht; die Menschen haben ihn gern;
alle andern Wesen haben ihn gern; die Götter schützen ihn; Feuer,
Gift und Schwert tun ihm nichts an; auch wenn er nichts weiter
sich aneignet, kommt er in die Welt des Brahman (= den höchsten
Himmel). Wenn Buddha einen Menschen für sich gewinnen will,
so „durchdringt er ihn mit dem Geiste der Liebe". Es wird er
zählt, daß, als Buddha einst nach RnsiaaAara kam, die Mallas be
stimmten, daß jeder, der dem Herrn nicht zur Begrüßung entgegen
ginge, eine Strafe von 500 Goldstücken bezahlen solle. Auch ein
Freund des ämanäa, der Malla Roja, ging Buddha entgegen, wo
rüber ihm Lnaaäa seine Freude aussprach. Er sagte aber, er mache
sich nichts aus Buddha, dem Gesetz und der Gemeinde; er sei Buddha
nur wegen der angedrohten Strafe entgegengegangen. Lnanäa,
darüber betrübt, ging zu Buddha, wies ihn darauf hin, daß Roja
ein angesehener Mann und seine Gewinnung für die Lehre nütz
lich sei, und bat Buddha, ihn zu bekehren. Buddha „durchdrang
ihn mit dem Geist der Liebe", und Roja ging „durchdrungen mit
dem Geiste der Liebe", „wie eine Kuh, die ein junges Kalb hat",
von Vitara zu Yihara und fragte die Mönche nach dem Herrn,