Object: Untersuchungen über die Theorie des Preises

— 2ÍI9 — 
kein (1er mm betraeliteten Art, sowie bei Wertlipa])ieren 
iiberliau])t, wird es sieb für das Individimin oft als zweck 
mässig erweisen, bei wachsendem Besitze der einen 
Anla^eform den Besitz einer anderen einziisebränken. 
In Wirkliebkeit kommt bei dieser Erwäynn^ noch 
als besonders massgebend die Biieksiebt auf die Be- 
sebränktbeit der verfügbaren Glitte! hinzu, ein I in 
stand, auf den wir, solange wir an unserer Vorans- 
setznng nnveränderlieber Wertbsebätzun^ des Bargeldes 
festbalten, nicht ein^eben können. 
Lauten die Wechsel auf eine fremde Währung, 
die Kursschwankungen unterließen kann, so ist tfjlÇ, 
nicht von vorne herein ß^ßeben, vielmehr muss sieb 
das Individuum eine bestimmte Vorstelluiiß von dem 
Kurse ///T bilden, den die fremde Wäbruuß zur Zeit 
der Fällißkeit der Weelisel haben wird. Handelt es 
sieb niebt um Weebsel, sondern um AVertbjiajiiere mit 
fester Verzinsuuß, wie Beuten, Oblißationen u. dßl., 
so ist der S])ielraum für die subjektive Beurtbeiluiiß 
des künftißcn Ibeises tgX> noch ßrösserer, und dies 
ßilt bei Wertbpapieren mit variablem Erträßniss, wie 
bei Aktien, in noch viel höherem Masse. Hierbei ist 
zu bemerken, dass der Breis tg'Ç so zu verstehen ist, 
dass er das Erträßniss des künftißcn Jahres mitent- 
liält, während von dem jetzißcn Kurse der Ertraß 
des laufenden Jahres, den der Käufer in bestimmter 
Zeit bar zurüekerbält, abzuseblaßen ist, so dass der 
Taßcsjireis tg immer „ex eoujion“ zu verstehen ist. 
Im iibrißen findet das von Wechseln Gesaßte auch 
auf andere Wertlipapiere analoßc Anwenduiiß, und
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.