Full text : Die Arbeiterfrage

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21,—

Muster ­

 ­



18,—

Sticker

22,—

Weber

20,—

Spinn.

Mein  einziger  Wunsch  ist  der  Frei  zu  sein
von  dem  Joch  der  Sklaverei.  (3.)  [T.  B.]
Ich  möchte  durch  Arbeit  u.  Ausdauer
meine  Ideale  zu  verwirklichen  suchen.  (2.)
[T.B.]
Daß  der  Sozialismus  sich  verwirklichen
möge.  (3.  t.)  [T.  F.]
Ich  Hoffe  und  Wünsche  das  die  Befreiung
des  Prolitariats  von  den  Vesseln  so  bald
wie  möchlich  befreit  wird.  (3.)  [T.  F.]

26

2

33,—

Teppich ­
 ­


Vorläufig  nur  den  Wunsch,  daß  man  nicht
von  der  Hand  in  den  Mund  leben  muß.
Wenn  man  krank  ist,  darf  man  sich  noch
einmal  krank  melden,  um  nicht  Gefahr  zu
laufen,  seine  Stellung  zu  verlieren.  Diesen
Zustand  beseitigt  zu  wissen,  ist  gewiß  ein
bescheidener  Wunsch,  aber  solange  der
nicht  Erfüllung  gehen  kann,  ist  auch  Hoffnung ­
  auf  Erfüllung  anderer  Wünsche  aussichtslos. ­
  (2.)  [T.  B.]

27

2

Weber

Das  eine  Revolion  kommen  möge.  Denn
so  kann  es  nicht  weiter  gehen.  (3.)  [T.  F.]

28

3

30,—

Plüsch
weber

Ausgehend  von  der  Erkenntnis,  daß  in
absehbarer  Zeit  von  der  Herrschaft  des
Kapitals,  das  Volk  sich  zu  befreien  un^
fähig  gemacht  worden  ist,  von  einigen  po-Durchschn.


Wochenverdienst ­


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litischen  Drahtziehern  —  wäre  es  mein  innigster ­
  Wunsch,  wenn  die  Künstler  und
Wissenschaftler  dazu  schreiten  würden,
Fühlung  zu  suchen  mit  den  Arbeitern  und
umgekehrt,  wenn  man  ferner  den  Arbeiter
nicht  als  Lasttier  sondern  als  Menschen
mit  denselben  geistigen  Fähigkeiten  wie
alle  andern  Menschen  betrachten  wolle.
(2.)  [T.B.]

18,—

Tuchweber ­


Ich  möchte  dem  ganzen  Maschinengerassel ­
  und  großem  Menschengetriebe  entfliehen. ­
  Innerhalb  eines  mäßigen  Menschenkreises ­
  wo  die  Leute  ebenso  denken
und  fühlen  möchte  ich  mein  Leben  gern
verbringen,  vielleicht  in  einer  schönen  Gebirgsgegend ­
  ein  kleines  Häuschen  mit  Garten ­
  besitzen.  Ich  hoffe  als  solider  Mensch
es  bei  fleißiger  Arbeit  dahin  zu  bringen,
daß  ich  ein  einigermaßen  anständiges
und  menschenwürdiges  Dasein  führen
kann.  Sonst  hege  ich  für  die  ganze  Zukunft ­
  keine  übergroßen  Hoffnungen.  (2.)
[T.F.]

16,-Weber



Hofnungen  habe  ich  nicht  viel  aber  destomer
  hätte  ich  Wünsche.  Ich  will  aber
sehr  bescheiden  sein.  Ich  wäre  froh  wen
ich  soviel  verdiente  das  meine  Frau  nicht
mer  in  die  Fabrik  gehen  brauchte,  und
sich  dem  Häuschen  und  den  Kindern  widmen ­
  könnte.  (3.  t.)  [T.  F.]
            
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