Full text : Die Arbeiterfrage

mmssmammsmmmm

228

u

Ui
0
T3
c

c  ,  +*
0  S  C

4)

2

2  «=  .2

<

1  ,

£!  o'H

.22
<d

jhr.

&

M.

CQ

34

15-34



20.-Tuch

 ­


35

35

21,—

26,—

Fabrikweber ­


Weber

Wickler

Ich  wünschte  der  Fusel  (Brantwein)  würde
abgeschafft  weil  dadurch  der  Mensch  denkunfähig ­
  wird  u.  ein  Hemmschuh  jeglicher
Aufklärung  bildet,  man  siehts  bei  uns  in
der  Parteibewegung  sie  helfen  nichts,  sind
abgestumpft,  zahlen  die  Beiträge  ungern
u.  sind  sie  voll  so  belegen  sie  sich  mit  den
gemeinsten  Schimpf  Worten!  Auch  in  den
Reihen  unserer  Partei  sieht  es  bös  aus,
die  Brüderlichkeit  läßt  viel  zu  wünschen
übrig,  die  Behandlung  ist  meistens  sehr  gehässig ­
  gegenseitig,  (i.)  [T.  F.]
Vor  allen  wünsche  ich,  daß  wir  Menschen
wirklich  als  Menschen  gegenseitig  verkehrten. ­
  Es  ist  ein  gegenseitges  Belauern
und  übeervorteilen  und  weiß  ich  nicht  ob
einst  der  Sozialismus  dieses  wirklich  aus
der  Welt  schaft,  oder  sollte  es  doch  ein
Erbteil  der  Menschlichen  Natur  sein?  (2.)
[T.F.]
Ich  hoffe  oder  wünsche  mir  ein  erträgliches ­
  Leben  im  Alter  sollte  es  nicht  werden ­
  so  schneide  ich  selbst  den  Lebensfaden ­
  ab.  Denn  nichts  ist  mir  eklicher  als
ein  elender,  kranker  u.  vielleicht  verspotteter ­
  alter  Mensch.  Ein  Gnadenbrod  von
meinen  Kindern  würde  ich  wohl  ablehnen.
(!•)  [T.  F.]
Meine  Hoffnungen  meine  Wünsche  sind
zu  Grabe  getragen,  nur  des  Lebens  hartes

M
C

Jhr.

M.

CQ

Muß  treibt  mich  vorwärts  um  das  zu  verdienen ­
  was  man  zur  Leibes  und  Notdurft
haben  muß  und  braucht.  Doch  nur  eins
bleibt  uns  treu  das  ein  Dichtermund  aus«
gesprochen  hat:
Der  Mensch  erfährt  wo  er  auch  weilen  mag
Ein  letztes  Glück  und  einen  letzten  Tag,
und  ich  füge  hinzu:
Des  Lebens  härtste  Schule  ist  das  Unverstandensein, ­

Obgleich  man  unter  Tausenden  —  steht
man  allein.  (2.)  [T.  B.]

36

2

24,—

Walker

Wünsche  das  ich  meine  beiden  Kinder
einmal  gut  versorgt  weiß  es  sind  Mädchen
und  das  ich  dan  alt  genug  bin  zum  Ster«
ben  und  das  ich  bis  zu  meinem  Tode  arbeiten ­
  kann  und  niemand  zur  Last  falle.
(3-)  [T.B.]

37

10

22,—

Weber

Bloß  die  Hofnung  um  Standesgemäß  mit
Vamielie  Leben  zu  können.  (4.)  [T.  F.]

38

6

22,—

Weber

Mein  einziger  Wunsch  ist:  Daß  die  Zeit
nicht  mehr  so  ferne  liegen  möge  in  welcher
die  sozialistische  Weltordnung  eingeführt
werde  in  welche  es  weder  hungernde  noch
schwelgende  Menschen  geben  wird.  Damit
der  Mensch  endlich  Mensch  und  kein  Tier
mehr  sei.  (1.)  [T.  F.]

39

Stricker

Ich  wünsche  ein  Menschen  würdiges  Dasein ­
  zu  führen.  (3.  t.)  [T.  F.]

229
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.