Full text : Die Arbeiterfrage

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Glücklich  zu  leben  und  mich  dem  Drange
meiner  Wünsche  zu  widmen,  den  ich  male
und  habe  jetzt  wider  5  große  Bilder  fertig.
(3-)  [T.B.]

31

2

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Fabrikweber ­


Ich  wünschte  nicht  übrig  alt  zu  werden
daßman  nicht  zu  lange  sich  zu  quälen
brauchte,  den  in  der  häutigen  Weltordnung
kanns  der  Arbeiter  zu  nichts  bringen,  weil
er  von  allen  entrechtet  wird.  (3.)  [T.  F.]

31

3

23,-Fabrik-




Wenn  ich  hoffe,  so  denke  ich  dabei  weniger ­
  an  mich  sondern  ich  hoffe  auf  den
endlichen  Sieg  des  Guten.  Ich  baue  dabei
auf  die  Kraft  der  unendlich  Kleinen  wie
es  in  „Schach  der  Qual“  heißt.  Wenn
hunderttausende  von  Korallentierchen  die
eine  Klippe  bilden  ein  Schiff  zum  stranden
bringen  können,  dann  müssen  auch  eben
so  viele  sich  zusammenschließende  nach
dem  Guten  strebende  Menschen  es  fertig
bringen  das  Böse  als  da  ist  Kummer  und
Elend  und  damit  gleichzeitig  die  Verbrechen ­
  zu  überwinden.  Wünschen  thue  ich
daß  diese  Umwälzung  ohne  Gewalt,  Revolution ­
  sich  vollziehen  möge.  (2.)  [T.  F.]

32

5

22,—

Spinner

Ich  habe  die  Hoffnung,  daß  durch  den  Sozialismus ­
  die  Welt  in  sich  einiger  werden
wird  daß  keine  Kriege  mehr  kommen  können, ­
  und  wünsche,  da  ich  immer  ein  müsseliges ­
  Leben  führen  mus,  das  meine  Famiele
  vor  krankheit  Und  Unglück  bewahrt

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bleiben  möge  und  daß  ich  wenigstens  so
lange  lebe,  bis  meine  Kinder  sich  Ihr  Brot
selbst  verdienen  können  und  daß  meine
Kinder  so  denken  und  handeln  wie  ich  es
immer  gesehen  habe  das  Sie  als  brave  aufgeklärte ­
  Menschen  auf  der  Welt  sich  ein
besseres  Dasein  schaffen  wie  ich  es  bisher
schaffen  konnte.  (2.)  [T.  F.]

32

4

29,—

Weber

Ich  wünsche,  daß  ich  mich  immer  satt
essen  kann,  was  bis  dato  nicht  immer  der
Fall  war,  daß  ich  meiner  Familie  das  Leben ­
  so  heiter  wie  möglich  gestalten  kann,
und  daß  meine  Kinder  tüchtige  u.  brauchbare ­
  Menschen  werden.  Und  wenn  es  mir
gelingt  in  meinen  Kindern  den  göttlichen
Funken,  der  in  mir  glüht,  zu  wecken,  und
zur  reinen  Flamme  zu  entfachen,  dann  will
ich  gern  das  Leben  voll  Entbehrungen  u.
Verkehrtheiten  weiter  tragen  bis  zum  Ende.
(2.)  [T.B.]

33

3

17,-Reiße-




Ich  habe  blos  den  einen  Wunsch  das  ich
einmal  soviel  verdiene,  das  ich  mit  meiner
Familie  nicht  hungern  und  darben  zu
brauche.  (3.  t.)  [T.  F.]

33

5

16,—

Spinner

Mein  innigster  Wunsch  ist  der  das  erstens
der  Staat  das  zwei  Kinder  sistem  Gesetz
werden  ließe  und  zum  andern  daß  das
ewige  Rüsten  auf  hörte  ich  glaube  ein
schön  stück  besser  würde  es  wohl  sein  für
die  Menschheit.  (3.)  [T.  F.]

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