Full text: Die Arbeiterfrage

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Fabrik 
weber 
Weber 
Wickler 
Ich wünschte der Fusel (Brantwein) würde 
abgeschafft weil dadurch der Mensch denk 
unfähig wird u. ein Hemmschuh jeglicher 
Aufklärung bildet, man siehts bei uns in 
der Parteibewegung sie helfen nichts, sind 
abgestumpft, zahlen die Beiträge ungern 
u. sind sie voll so belegen sie sich mit den 
gemeinsten Schimpf Worten! Auch in den 
Reihen unserer Partei sieht es bös aus, 
die Brüderlichkeit läßt viel zu wünschen 
übrig, die Behandlung ist meistens sehr ge 
hässig gegenseitig, (i.) [T. F.] 
Vor allen wünsche ich, daß wir Menschen 
wirklich als Menschen gegenseitig ver 
kehrten. Es ist ein gegenseitges Belauern 
und übeervorteilen und weiß ich nicht ob 
einst der Sozialismus dieses wirklich aus 
der Welt schaft, oder sollte es doch ein 
Erbteil der Menschlichen Natur sein? (2.) 
[T.F.] 
Ich hoffe oder wünsche mir ein erträg 
liches Leben im Alter sollte es nicht wer 
den so schneide ich selbst den Lebens 
faden ab. Denn nichts ist mir eklicher als 
ein elender, kranker u. vielleicht verspot 
teter alter Mensch. Ein Gnadenbrod von 
meinen Kindern würde ich wohl ablehnen. 
(!•) [T. F.] 
Meine Hoffnungen meine Wünsche sind 
zu Grabe getragen, nur des Lebens hartes 
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Muß treibt mich vorwärts um das zu ver 
dienen was man zur Leibes und Notdurft 
haben muß und braucht. Doch nur eins 
bleibt uns treu das ein Dichtermund aus« 
gesprochen hat: 
Der Mensch erfährt wo er auch weilen mag 
Ein letztes Glück und einen letzten Tag, 
und ich füge hinzu: 
Des Lebens härtste Schule ist das Unver 
standensein, 
Obgleich man unter Tausenden — steht 
man allein. (2.) [T. B.] 
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2 
24,— 
Walker 
Wünsche das ich meine beiden Kinder 
einmal gut versorgt weiß es sind Mädchen 
und das ich dan alt genug bin zum Ster« 
ben und das ich bis zu meinem Tode ar 
beiten kann und niemand zur Last falle. 
(3-) [T.B.] 
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22,— 
Weber 
Bloß die Hofnung um Standesgemäß mit 
Vamielie Leben zu können. (4.) [T. F.] 
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6 
22,— 
Weber 
Mein einziger Wunsch ist: Daß die Zeit 
nicht mehr so ferne liegen möge in welcher 
die sozialistische Weltordnung eingeführt 
werde in welche es weder hungernde noch 
schwelgende Menschen geben wird. Damit 
der Mensch endlich Mensch und kein Tier 
mehr sei. (1.) [T. F.] 
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Stricker 
Ich wünsche ein Menschen würdiges Da 
sein zu führen. (3. t.) [T. F.] 
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