Full text : Die Arbeiterfrage

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trinke  ich  aber  auf  Drängen  der  Kollegen
weiter,  dann  kommt  eine  Schlaffheit,  die
die  Arbeit  sehr  vermindert,  (i.)  [B.  Schl.]

44

5

28,—

Bergmann ­


Es  macht  mir  Vergnügen,  wenn  ich  meine
fünf  ausgehungerten  Proletarierkinder  am
schaue  und  denke,  daß  sie  dasselbe  Vergnügen ­
  haben  werden,  um  das  kärgliche
Brot  zu  schuften.  (3.)  [B.  S.]

45

27  —

Bergmann ­


Ich  finde  mein  Vergnügen  in  der  Vamielie,
ich  halte  den  Alkohol  für  ganz  entbehrlich.
Nach  dem  Alkoholgenuß  bin  ich  immer
erboßt.  (3.)  [B.  S.]

45

5

30,-|

Bergmann ­


Bin  lieber  in  der  Familie.  Alkohol  brauch
ich  in  meinem  Beruf  nicht.  Ich  muß  nachdem ­
  mehr  Schweißvergießen.  (3.)  [B.  R.]

►
ft

46

8

26,—

Hauer

Instinktive  Abneigung  gegen  das  Wirtshaus, ­
  denn  mit  Fuselkopfen  kann  man  die
Welt  nicht  erobern.  Nach  dem  Genuß  von
Alkohol  tritt  nach  kurzer  Zeit  physische
und  psychische  Reaktion  ein.  (1.)  [B.R.]

V

46

21,—

Bergmann ­


Mein  Vergnügen  ist  Familie.  Alkohol  finde
ich  für  untentbehrlich  wen  ich  könte  richtigen ­
  Korn  trinken  wie  die  Herrn  Beamten ­
  in  versigelten  Flaschen  da  wär  man
auch  gesünder  und  tüchtiger  zur  Arbeit
als  von  dem  einfachen  aber  es  langt  nicht
auf  was  besseres  drum  müssen  wier  beim
einfachen  bleiben  um  meine  Gedanken  zu

Alter

»->
O
T3
G
s
JD

Durchschn.
Wochenverdienst ­


Art  der
eschäftigung

-

Jhr.

M.

ca

47

6

27,-Hauer



mir  Macht  das  fergnügen  mier  Beidifamilichje
  Alkohol  Strinke  ich  Serwenik.  Wen
Manfilalkohol  trink  Dakaman  Nicht  Arbeiten ­
  und  Auchnichzlesen  Da  hat  man
fermischte  gedanken  wen  mahm  fil  alkohol
trink.  (4.)  [B.  R.]

47

6

32,—

Bergmann


Ich  bin  Antialkoholiker.  Ein  Hasser  dem
Feuerwasser,  dem  Wirtshausläufer,  dem
Fuselsäufer,  dem  Schnapsgesellen  stupid
und  blind,  die  ihrem  Hause  die  Hölle  sind.
O  diese  Rasse,  wie  ich  sie  hasse.  (1.)
[B.R.]

48

6

25,—

Bergmann ­


Ich  finde  mehr  Vergnügen  in  der  Familie.
Den  Alkohol  halte  ich  für  unentbehrlich.
(3.)  [B.S.]

49

5

17-Berg

 ­


Meine  Kinder  sind  alle  in  der  Welt.  Und
nun  habe  ich  das  zweite  Weib.  Das  ist
Ein  Richtiger  roht  Schimmel.  Da  geh  ich
lieber  bei  die  Kinder,  was  der  Schnaps
anbelangt  Ein  Bergman  mus  Manchmal
Ein  Trinken  der  kein  Trinkt  wird  nicht
lange  Machen  Aber  mit  Vernunft  u  mus
Korn  sein  kein  fusel.  (3.)  [B.  Schl.]
            
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