Full text : Die Arbeiterfrage

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Art  der
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13,5(

)  Bergmann ­


Ich  finde  mein  Vergnügen  mehr  in  der  Familie, ­
  den  Genuß  von  Alkohol  halte  ich
für  entbehrlich  doch  als  Bergmann  muß
man  sehr  viel  Staub  verschlucken  da  sind
einige  Schluk  Korn  nach  verbrachter
Schicht  getrunken  auch  gut  zur  lösung
des  verschluckten  Staubes.  (3.  t.)  [B.Schl.]

31

30,—

Hauer

In  der  Familie.  Nach  vollendeter  Schicht
muß  ein  Bergmann  für  mindestens  10  Pfg.
Schnaps  und  2  Glas  Bier  haben;  anderweitige ­
  Getränke  sowie  vorher,  können  gemieden ­
  werden,  wenn  nicht  durch  Besuchen ­
  einer  Versammlung  oder  sonstigen
Ausgang  es  erforderlich  wird.  (1.)  [B.  R.]

32

22,-Schlep

 ­


Da  ich  noch  ledig  bin,  so  finde  ich  größeres ­
  Vergnügen  im  Wirtshause,  und  mich
mit  meinen  Kameraden  besser  organisiren
kann,  Alkohol  trinke  ich.  faßt  jeden  Tag 1 ,
aber  höstens  für  20  Pf.  um  mich  etwas
abzuschärfen.  (3.)  [B.S.]

32

6

37,-Berg

 ­


Den  Genuß  von  Alkohol  halte  ich  für
entbehrlich.  Ich  war  früher  Alkoholiker,
bis  der  Parteitag  den  Boykott  angenommen
hat.  Jetzt  fühle  ich  mich  frisch  und  gesund. ­
  (1.)  [B.R.]

33
250

2

28,-Berg

 ­


Mehr  Vergnügen  in  der  Familie.  Wenn
man  viel  Alkohol  im  Körper  hat,  ist  man
Schlaff  zur  Arbeit.  Nicht  wie  mancher
sagt,  man  bekommt  Korasche.  (3.)  (B.S.]

250

Bergmann ­


Bergmann ­

Bergmann ­


Bergmann ­


Bergmann ­


Bergmann ­


Ich  finde  mich  in  meiner  Familie  wo  hier
als  im  Wirtshaus.  Den  Alkohol  kann  man
nicht  ganz  entbehren,  wen  man  nicht  ganz
von  der  Welt  zurückgezogen  werden  will.
Man  findet  im  Wirtshaus  immer  welche,
denen  man  aufklären  kann.  (3.)  [B.  S.]
Finde  mein  Vergnügen  in  der  Familie.
Alkohol  schwägt  mir.  (4.)  [B.  R.]
Ich  bin  grüblerischer  Natur  und  einsam
und  lebe  nur  in  der  Familie.  Es  grämt
mich,  daß  andere  Genossen  von  dem  Genüsse ­
  des  Alkohols  so  schwer  ablassen
können.  (2.)  [B.  S.]
In  der  Familie,  Ich  halte  den  Genuß  von
Alkohol  für  schädlich,  denn  wenn  ich  betrunken ­
  bin,  bin  ich  ganz  Schlaf.  (4.)
[B.R.]
Im  Kreise  meiner  Familie.  Ich  bin  strenger ­
  Antialkoholiker  und  halte  den  Alkohol
nebst  Pfaffen  und  Kapitalisten  für  den
größten  Feiend  der  Arbeiterschaft.  Ich
habe  stets  wahrgenommen,  daß  Alkoholiker ­
  für  Freiheitsideen  nicht  zugänglich ­
  sind.  (1.)  [B.  S.]
Ich  habe  mehr  Vergnügen  in  der  Famielie,
Wirtshaus  kann  ich  gut  meiden  Und  Alkohol ­
  ebenfals  nach  dem  Genuß  von  Alkohol ­
  kann  ich  nicht  Arbeiten  füre  Augenblik
Rehgt  er  auf  und  gleich  darauf  Erzeucht
er  eine  große  Schlappheit.  (3.  t.)  [B.  R.]
251
            
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