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nehmer einen „Kursus“ der „politischen Ökonomie“ zuteil werden
lassen, indem man die Verteilung des Profites, die Bedeutung der
„Konkurrenz“ usw. erklärt. Allerdings erklären weder die Grenznutzentheorie,
noch die Theorie der Produktionskosten, noch alle
anderen Theorien der sogenannten bürgerlichen Ökonomie den
Zusammenhang unserer Wirtschaftsepoche mit den anderen, in
denen das Kapital seine Rolle als „Wertschöpfer“ noch nicht gespielt
hat; aber diesen Zusammenhang erklärt, wie schon erwähnt,
die Volkswirtschaftslehre überhaupt nicht.
Zwar gibt es eine zahlreich vertretene historische Schule der
Nationalökonomie, aber gerade in den Arbeiten der Vertreter
dieser Schule findet man am wenigsten eine Analyse der Volkswirtschaft
im ganzen, ein vollständiges Bild des wirtschaftlichen
Lebens. Mit der sorgfältigsten Genauigkeit werden einzelne Tatsachen
gesammelt, aber gerade den Zusammenhang dieser Tatsachen,
der die Erscheinungen des modernen Wirtschaftslebens
erklären könnte, gibt die historische Schule nicht.
So suchen wir vergebens bei den Nationalökonomen eine Antwort
auf die äußerst wichtige Frage der Einteilung der Produktivkräfte
nach einzelnen Produktionszweigen, d. h. warum eine
bestimmte Anzahl Arbeitskräfte für die Produktion der Luxusartikel,
eine andere für Getreideproduktion usw., verwendet wird.
Und doch ist es unmöglich, ohne eine klare Vorstellung von der
Verteilung der Produktivkräfte, die Volkswirtschaft im allgemeinen
zu begreifen. Ist uns bei der Untersuchung einer Privatwirtschaft
unbekannt, wie groß die für diese oder jene Arbeit auf gewandte
Produktivkraft ist, so verstehen wir diese Wirtschaft
überhaupt nicht mehr. Diese Analyse des Prozesses der Einund
Verteilung der Produktivkräfte in der Volkswirtschaft gibt
aber keine einzige Schule der Nationalökonomie. Gewiß
erwähnt jeder Volkswirt das Wachsen der Städte, die relative wie
auch die absolute Verminderung der landwirtschaftlichen Bevölkerung
in den kapitalistischen Ländern, aber diese in ihrer
allgemeinen Form konstatierte Tatsache wird weder ausführlich
analysiert, noch erklärt. Davon schon abgesehen, daß die Verteilung
der Bevölkerung zwischen Stadt und Land noch keine