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die Roheisenproduktion in 1000 metrischen Tonnen
1887
1897
1907
1909
6 520
9 808
26 195
26 209
4 024
6 881
12 875
12 645
602
1 880
2 819
2871
1 568
2 484
3 590
3 545
7 681
8 938
10 277
9 685
Daraus ergibt sich, daß die Vereinigten Staaten und Deutschland
die stärkste Entwicklung aufweisen. Rußland nimmt eine
besondere Stellung ein. Sowohl die Kohlen- als auch die Roheisengewinnung
in großem Umfange begann hier viel später als
in anderen Ländern. Dennoch geht die Roheisenproduktion in
Rußland jetzt rascher vor sich als in Frankreich und sogar in
England.
III.
Die Entwicklung des Bergbaues hängt von dem Charakter des
Konsums und seiner Erzeugnisse ab. Dieser Charakter erfährt
mit dem Prozeß der kapitalistischen Entwicklung eine schroffe
Änderung, die die Stufe der wirtschaftlichen Evolution kennzeichnet,
auf der sich das Land befindet.
Zur Zeit der Vorherrschaft des Handelskapitals, wo der größte
Teil des Großkapitals vom Verkehrswesen beansprucht wird, wirkt
der Bergbau für die Transportmittel, wie Eisenbahnen, Dampfschiffahrt
usw., und liefert hauptsächlich für diese seine Erzeugnisse.
Von der Entwicklung des Eisenbahn- und Schiffbaues
hängt auch die des Bergbaues ab. Erst später beginnt der Bergbau
auch für andere Industriezweige Rohmaterial zu liefern.
In den 70 er Jahren wurden deshalb im Bfergbau nur 5 Proz.
des gesamten Aktienkapitals investiert; Anfang des 20. Jahrhunderts
dagegen schon 40 Proz. Dabei verbraucht der russische
Staat — der Haupteisenbahnunternehmer — nur noch der
Eisenproduktion; die übrigen werden auf den „Markt“ gebracht
oder von anderen Gewerbezweigen konsumiert.
Auf den engen Zusammenhang zwischen dem Handelskapital
und dem Bergbau haben die Volkstümler auch richtig hingewiesen.
Sie haben aber die Bedeutung dieser Tatsache vollständig ver-